EMPURIABRAVA, 28.11.2022 - 20:00 Uhr

Eine schwer auszurottende Alge wurde zum ersten Mal am Cap de Creus entdeckt

ROSES / KATALONIEN / SPANIEN: Die katalanische Wasserbehörde (ACA) hat in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Höhere Studien von Blanes (CEAB-CSIC) zum ersten Mal eine neue Alge entdeckt, die am Cap de Creus, speziell an der Punta Falconera, eingeführt wurde und schwer auszurotten ist. Die Art mit dem Namen Chrysonephos lewisii ist im westlichen Atlantik und in der Karibik beheimatet und sehr selten.

In Europa wurde sie bisher nur in Italien und auf der Insel Korsika gesichtet. Der Seetang wurde bei einer Untersuchung Anfang September im Meeresschutzgebiet gefunden. Die Art kommt in einer Tiefe von 3 bis 30 Metern vor und ist besonders häufig in einer Tiefe von 20 Metern zu finden, wo sie mehr als 50 % des Meeresbodens in diesem Gebiet bedeckt. Sie war auch in Es Gat, am Cap Norfeu, anzutreffen.

Diese Alge bildet sehr dünne, goldene Fäden, die sich an anderen Algen festkrallen, aber abreißen und von der Strömung mitgerissen werden, um sich an Organismen von großer struktureller Bedeutung wie der roten Gorgonie Paramuricea clavata anzulagern.

Enric Ballesteros, Forscher beim CEAB-CSIC und Leiter des Teams, das sich mit der Bekämpfung invasiver Arten befasst, erklärt, dass es sich um eine "opportunistische, schnell wachsende Art handelt, die jedoch in den kommenden Wochen, mit dem Einzug des Herbstes, ihre Ausbreitung verringern dürfte".

Er hält es sogar für möglich, dass die ungewöhnlich hohen Temperaturen in diesem Sommer die Ausbreitung der Pflanze begünstigt haben, ist sich aber noch nicht sicher, dass sie "von Dauer ist".

Die ACA entwickelt seit Jahren Maßnahmen und Aktionen als Reaktion auf das Eindringen invasiver Arten in den Meeresboden Kataloniens und in die kontinentalen Gewässer. Konkret hat der Rechnungshof 2022 einen neuen Auftrag an CEAB-CSIC vergeben, der unter anderem die Identifizierung und Lokalisierung invasiver Arten in mindestens 74 Gebieten an der katalanischen Küste für einen Zeitraum von drei Jahren vorsieht.

Dienstag 13. September 2022 13.09.22 18:18

          

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