EMPURIABRAVA, 28.11.2022 - 19:43 Uhr

Provinz Girona: Ausgaben für touristische Unterkünfte stiegen im Vergleich zu 2019 um 35%

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Die touristischen Ausgaben für Unterkünfte sind in der Provinz Girona in den Monaten Juni, Juli und August im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 um 35 % gestiegen.

Die verschiedenen Teilsektoren haben in diesem Quartal gesehen, wie die Ausgaben aus dem Tourismus in diesem Jahr im Vergleich zu 2019 gestiegen sind. Die Ausgaben für Restaurants stiegen am stärksten (+58%) und waren die einzigen, die in diesen Zahlen die Gesamtausgaben für Unterkünfte übertrafen. Dies geht aus den Daten hervor, die die CaixaBank anlässlich der vom Fremdenverkehrsamt von Girona (TGT) organisierten Konferenz über die Ausgaben der Touristen am Reiseziel präsentierte. Auf der Ausgabenseite folgten die Freizeit, die ebenfalls um 35 % zunahm, der Personenverkehr (+24 %) und der Handel (+9 %). Nur die Reisebüros verzeichneten einen Rückgang der Tourismusausgaben im Vergleich zum gleichen Quartal 2019 (-48 %).

In den ersten acht Monaten des Jahres stiegen die Gesamtausgaben auch in der Provinz Girona (+15 %), wobei die Ausgaben für den internationalen Tourismus um 9 % und für den Inlandstourismus um 27 % zunahmen.

Die CaixaBank-Studie bewertet auch die Einnahmen in den Bezirken der Costa Brava. Das Alt Empordà ist die Region, in der die Einnahmen für den Inlandstourismus im August am stärksten gestiegen sind (+34 %), verglichen mit den Zahlen für 2019. Im Baix Empordà betrug der Anstieg 27 % und in La Selva 23 %. Allerdings verzeichneten diese beiden Regionen in den ersten acht Monaten des Jahres höhere Einnahmen durch den internationalen Tourismus, mit einem Anstieg von 15 Punkten in beiden Regionen. Im Alt Empordà stiegen die Ausgaben der internationalen Touristen um 5 %.

Anstieg der Touristenzahlen
Vom 1. Januar bis zum 30. September kamen 7.252.033 Touristen in die Region Girona, die 23.896.361 Übernachtungen generierten. Im Vergleich zur Beschäftigung im gleichen Zeitraum 2019 verzeichnete das Reiseziel insgesamt einen Zuwachs von 6,9 % bei der Zahl der Touristen und einen Anstieg von 3 % bei der Zahl der Übernachtungen in den verschiedenen Arten von Beherbergungsbetrieben.

Fünf von zehn Übernachtungen in diesem Gebiet waren Touristen aus Katalonien oder dem übrigen Spanien. Was den internationalen Tourismus anbelangt, so kommen die meisten Touristen aus Frankreich: vier von zehn Übernachtungen stammen aus Frankreich, drei von zehn aus den Benelux-Ländern (Belgien, Niederlande und Luxemburg), gefolgt von 10 % aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich.

Eine "gute" Saison
Der Präsident des Fremdenverkehrsamtes von Girona, Jordi Martí, betonte, dass "die Saison sehr gut verlaufen ist, in einigen Fällen viel besser als erwartet". Er versicherte jedoch, dass innerhalb des Sektors "große Besorgnis" über die steigenden Kosten und die Ungewissheit darüber herrscht, wie sich dies auf den Endkunden auswirken wird. Aus diesem Grund plädiert er für einen "vereinten Tourismussektor" und fordert von der Verwaltung "Hilfe und Maßnahmen".

Jaume Dulsat, Provinzialrat und erster Vizepräsident des Fremdenverkehrsverbandes der Costa Brava Girona, erklärte: "Wir freuen uns, dass wir die einheimischen Touristen an uns binden konnten und dass sich der internationale Tourismus weitgehend erholt hat". Dulsat betonte, dass die Ergebnisse "eine Demonstration der Widerstandsfähigkeit gegenüber allen möglichen Widrigkeiten" seien und erklärte, dass 80 % der vom Verwaltungsrat gesetzten Ziele bisher erreicht worden seien.

Die Vertreter der verschiedenen zusammengeschlossenen Verbände versicherten, dass der Sektor in den ersten Monaten nach der Sommersaison gute Beschäftigungszahlen verzeichnet, die in den meisten von ihnen zwischen 65 und 75 Prozent liegen.

Verantwortungsvoller Tourismus
José Antonio Donaire, Dozent an der Fakultät für Tourismus an der UdG (Universitat de Girona), hielt im Laufe des Tages eine Konferenz, in der er die neuen Herausforderungen des verantwortungsvollen Tourismus und dessen Auswirkungen auf die Umwelt erläuterte. Donaire erläuterte, dass es darauf ankomme, den Verbrauch der Besucher an den der Einwohner anzugleichen und, wenn möglich, zu senken. Er sagte auch, dass sich die Unternehmen des Tourismussektors an die neuen Umstände anpassen können, indem sie technologische Effizienz in ihre Produktionsprozesse integrieren.

Donnerstag 27. Oktober 2022 27.10.22 17:05

          

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