EMPURIABRAVA, 07.02.2023 - 22:09 Uhr

Arbeitslosigkeit in der Region Girona im Oktober um fast 5 % gesunken

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Die Arbeitslosigkeit in der Region Girona durchbrach den Abwärtstrend der letzten Monate und beendete den Oktober mit 1.655 Arbeitslosen = 4,96 % weniger als im September. Prozentual gesehen ist die Zahl für Girona die höchste nach Lleida (-5,23 %).

In der Provinz Girona waren zum Monatsende 31.685 Menschen auf der Suche nach Arbeit. Vergleicht man die Zahlen mit denen von vor einem Jahr, so ist die Zahl der Arbeitslosen in der Region um 12,41% gesunken, d.h. 4.489 Arbeitslose weniger als im Oktober 2021. Andererseits sank die Zahl der in der Sozialversicherung angemeldeten Personen um 2,6 %; im September waren in Girona 9.228 Personen weniger gemeldet.

Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen ist allgemein und die Provinz liegt an zweiter Stelle, nur noch übertroffen von Lleida (-5,23 %). In Tarragona betrug der Rückgang 3,26 % und in Barcelona 0,87 %. In Katalonien insgesamt ging die Zahl der Arbeitslosen um 1,78 % zurück.

Aufgeschlüsselt nach Sektoren ist in der Provinz Girona der Dienstleistungssektor derjenige, in dem sich die meisten Arbeitslosen befinden. Genauer gesagt, 22.287. Ihr folgt, wenn auch mit großem Abstand, die Industrie. Der Dienstleistungssektor ist auch der Sektor, der im letzten Jahr die meisten Arbeitslosen verloren hat: von den 1.655 kamen 1.358 aus dem Dienstleistungssektor und 1.858 aus dem Baugewerbe.

Auch der Arbeitsmarkt der Demarkationsregion hat Mitglieder verloren. Von September auf Oktober ist die Zahl der Mitglieder um 2,61 % gesunken, d. h. es gibt 9 228 weniger Mitglieder. Insgesamt sind in der Region 344.857 Personen der Sozialversicherung angeschlossen. Ein Jahr zurück betrachtet sind die Zahlen jedoch gestiegen, und in diesem Oktober gibt es 11.748 mehr als 2021 (3,53 %).

Andererseits wurden im Oktober im Bezirk 20.584 Verträge unterzeichnet. Dies entspricht einem Rückgang von 16,56 % gegenüber dem Vormonat, mit 4.084 Verträgen weniger. Mit 14.393 neuen Verträgen entfiel der größte Teil davon erneut auf den Dienstleistungssektor. Die Industrie unterzeichnete 4.412. Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Rückgang etwas geringer (15,24 %).

Samstag 05. November 2022 05.11.22 06:36

          

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