EMPURIABRAVA, 05.07.2022 - 01:49 Uhr

Verbraucherpreisindex lag im Mai bei 9,5% im Jahresvergleich

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Die Preise sind im Mai in der Provinz Girona um bis zu einem Punkt gestiegen und der Verbraucherpreisindex (VPI) lag am Ende des Monats bei 9,5 % im Jahresvergleich. Dies ist der zweithöchste Prozentsatz in der gesamten historischen Reihe, die bis zum Januar 1993 zurückreicht. Er wird nur noch von den 10,4 % übertroffen, die im März verzeichnet wurden, als der Verbraucherpreisindex alle Rekorde brach. Im Mai hat sich die Inflation weiterhin auf den Warenkorb ausgewirkt, da die Lebensmittelpreise um 1,8 % gestiegen sind.

Auch die Preise für Bekleidung, Schuhe, Autovermietung und Hotels stiegen. Dagegen sind die Preise für die Grundversorgung - Strom und Gas - sowie für Kraftstoffe um 2,4 % gesunken. Dies ist zum Teil auf den 20-Cent-Rabatt auf u.a. Benzin zurückzuführen, den der Staat im Rahmen des Anti-Krisen-Maßnahmenpakets gewährt.

Betrachtet man die Produkte, aus denen sich der Warenkorb zusammensetzt und die verschiedenen Dienstleistungen im Detail, so zeigt sich, dass Lebensmittel weiterhin die Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen. Im Mai stiegen die Lebensmittelpreise um 1,8%. Bekleidung und Schuhe (+2,7%), Autovermietungen (+3,7%), Hotels und Unterkünfte (+4,4%) und Wohnungsmieten (+0,7%) stiegen ebenfalls). Der Beginn der Touristensaison verteuert auch die Menüs und Mahlzeiten in Hotels und Restaurants (in diesem Fall um 0,8 %).

Die Preise für die Grundversorgung - in diesem Fall Strom und Gas - und für Brennstoffe sinken jedoch. Der vom Staat gewährte Rabatt von 20 Cent, den er für weitere drei Monate verlängern will, hat das gesamte Paket im Mai um 2,4 % billiger gemacht. Im Vergleich zu vor einem Jahr sind die Preise jedoch immer noch sehr hoch. Das Tanken des Autos, das Einschalten des Schalters oder das Erhitzen des Wassers kann bis zu 44,9 % mehr kosten.

Neben dieser Gruppe gingen im Mai auch die anderen Produkte und Dienstleistungen zurück. Pauschalreisen fielen um 7,6% und Telefon- und Computerausrüstung zwischen 1,4% und 1,7%.

Steigende Kraftstoff- und Energiepreise im Zusammenhang mit der Invasion in der Ukraine haben dazu geführt, dass die Preise in der Region im Jahr 2022 ein Allzeithoch erreicht haben. Seit Januar 1993, d.h. seit den vom INE gesammelten historischen Daten, wurde der jährliche Verbraucherpreisindex im Mai nur noch von dem im März übertroffen.

Doch im April stiegen die Preise im Jahresvergleich sogar um 8,8 %. Und dieser Rekord ist der dritthöchste in der gesamten Serie. Mit anderen Worten: In nur einem Quartal hat die Inflation ein Niveau erreicht, das in den letzten drei Jahrzehnten nicht mehr zu beobachten war.

Samstag 11. Juni 2022 11.06.22 19:42

          

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