EMPURIABRAVA, 05.07.2022 - 02:41 Uhr

Cousteau-Stiftung schlägt vor, ihren zentralen wissenschaftlichen Sitz in Cadaqués einzurichten

CADAQUÉS / KATALONIEN / SPANIEN: Cadaqués könnte zum Epizentrum der weltweiten Meeresforschung werden, nachdem die Philippe-Cousteau-Stiftung die Einrichtung eines zentralen wissenschaftlichen Sitzes vorgeschlagen hat. Die Vereinbarung wird bei einem Treffen am 8. Juli zwischen mehreren Mitgliedern der Organisation und der katalanischen Regierung abgeschlossen, bei dem die letzten Details zur Einrichtung des Hauptsitzes in Mas Caials im Naturpark Cap de Creus geklärt werden sollen.

In dem 1.140 Quadratmeter großen Raum werden im Jahresdurchschnitt ein Dutzend Biologen untergebracht sein, von wo aus alle Aktivitäten der Stiftung in aller Welt durchgeführt werden. Für die Errichtung des Hauptsitzes sind Investitionen in Höhe von 6 Millionen Euro durch Sponsoren, Mäzene und Eigenmittel der Stiftung vorgesehen. Die Einrichtungen werden auch das Untergeschoss nutzen, in dem sich mehrere Meerwassertanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 22.600 Litern für die Wiederansiedlung gefährdeter Arten befinden werden.

Außerdem gibt es fünfzehn 200-Liter- und zehn 100-Liter-Aquarien, einen Aufzuchtbereich, Umkleideräume und ein meeresbiologisches Labor mit entsprechendem Gefrier- und Kühlbereich für die Lagerung der Leichen aus den durchgeführten Sektionen.

Im Obergeschoss wird das von der Firma Fregata Space betriebene Wasserkontrolllabor untergebracht, in dem die Schadstoffbelastung in den wichtigsten europäischen Handelshäfen wie Rotterdam analysiert wird. Das Unternehmen übernimmt die Kosten für den Bau der Anlage, die etwas mehr als 1 Mio. Euro kostet, während die Stiftung die Ergebnisse bescheinigt.

Die Philippe-Coustaeu-Stiftung hat derzeit ihren Sitz in Madrid, während die Exekutive von Barcelona aus tätig ist. Die wissenschaftlichen Projekte werden dezentral in mehreren Ländern durchgeführt, was jedoch häufig Koordinierungs- und Logistikprobleme mit sich bringt. Der künftige Sitz in Cadaqués soll dazu beitragen, diese Probleme zu lösen.

An der Sitzung am 8. Juli werden Elisabet Sánchez, Direktorin der territorialen Dienste des Ministeriums in Girona, Josep Planas, stellvertretender Generaldirektor für Biodiversität und natürliche Umwelt, Ponç Feliu, Direktor des Naturparks Cap de Creus, und Marc Vilahur, Generaldirektor für Umweltpolitik und natürliche Umwelt, im Namen der katalanischen Regierung teilnehmen.

Mittwoch 22. Juni 2022 22.06.22 18:26

          

Weitere Meldungen:









Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.



Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.


Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.



Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.


Keine Artikel in dieser Ansicht.

Keine Artikel in dieser Ansicht.