EMPURIABRAVA, 05.07.2022 - 02:50 Uhr

Acció Climàtica setzt sich für ein Gesetz zum Schutz der biologischen Vielfalt ein

KATALONIEN / SPANIEN: Am Freitag hat die katalanische Regierung die Maßnahmen vorgestellt, die sie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und des Naturerbes in Katalonien entwickeln wird. Das Ziel der Abteilung ist die Arbeit an vier spezifischen Achsen, die parallel entwickelt werden sollen.

Auf der einen Seite gibt es die Naturagentur, die laut der Sekretärin für Klimaschutz, Anna Barnadas, bereits an der Ausarbeitung der Satzung arbeitet. Sobald diese Einrichtung geschaffen ist, will Acció Climàtica (Klimawandel) sie mit den "menschlichen und wirtschaftlichen Ressourcen" ausstatten, die notwendig sind, um den Erhalt der biologischen Vielfalt in Katalonien zu gewährleisten.

Barnadas wies darauf hin, dass "33 % des Landes unter verschiedenen Formen des Naturschutzes stehen". In den letzten 17 Jahren hat Katalonien jedoch einen Verlust von 25 % an biologischer Vielfalt zu verzeichnen. Mit der neuen Agentur, die den Schutz des Naturerbes zentralisieren soll, wird nun versucht, diesen Rückgang aufzuhalten.

Diese Agentur wird von einem Gesetz begleitet, das den "rechtlichen Rahmen" für alle Maßnahmen zum Schutz der Natur bilden wird. Die Regierung hat angekündigt, dass sie bereits an der Ausarbeitung dieser Verordnungen arbeitet und dass sie noch vor Ende der Amtszeit verabschiedet werden sollen.

Der Generaldirektor für Umweltpolitik und natürliche Umwelt, Marc Vilahur, erläuterte, dass sich die Verordnungen darauf konzentrieren werden, "Ordnung in die Verwaltung der Nutzung und des Zugangs" zur biologischen Vielfalt zu bringen. Diese Verordnung wird sich beispielsweise mit Aspekten wie der Kapazität von Naturräumen zur Vermeidung von Überbevölkerung und der Art des Zugangs von Personen zu geschützten Gebieten befassen. Vilahur betonte, dass die Verordnung nicht darauf abzielt, die Überbelegung in bestimmten Gebieten zu regeln, sondern versucht, "Ordnung zu schaffen".

Änderungen der Strategie und Beteiligung
Barnadas erläuterte auch, dass eine weitere Achse im Kampf um den Schutz der Flora und Fauna des Landes die Strategie für das Naturerbe und die biologische Vielfalt sei. Der Sekretär wies darauf hin, dass in diesem Jahr "eine Periode" dieser Strategie zu Ende gehe, weshalb man analysiere, welche Aktionen nicht gefördert werden konnten, um sie neu auszurichten und vor 2030 anwenden zu können.

Schließlich betonte Anna Barnadas die Notwendigkeit, mit den Bürgern, den lokalen Verwaltungen und den Umweltorganisationen Hand in Hand zu arbeiten. Aus diesem Grund kündigte sie an, dass alle Maßnahmen des Ministeriums von partizipativen Prozessen begleitet werden sollen.

Sofortige Maßnahmen
Der Generaldirektor für Umweltpolitik und natürliche Umwelt erinnerte die Zuhörer daran, dass die Ausarbeitung eines Gesetzes ein langwieriger Prozess ist. Aus diesem Grund hat die Abteilung für Klimamaßnahmen eine Reihe von Sofortmaßnahmen geplant, die sie in den nächsten zwei Jahren in Angriff nehmen will. Dazu gehören acht Schutzpläne, die sich auf Naturgebiete von besonderem Interesse auswirken werden.

Die Regierung wird mit der Arbeit an den Plänen für das Ebro- und Llobregat-Delta beginnen, und es wird erwartet, dass die Arbeiten in anderen Gebieten wie dem Alt Pirineu und den Feuchtgebieten des Empordà bald beginnen werden.

Diese Naturschutzpläne werden auch von Vereinbarungen mit den vier katalanischen Provinzialräten begleitet, um spezifische Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu fördern. In Barcelona gibt es bereits eine Vereinbarung, die jetzt aktualisiert wird, und in Girona soll sie in Kürze vorgelegt werden. Das Ministerium arbeitet auch mit den Provinzialräten von Lleida und Tarragona zusammen.

Ein entscheidendes Jahrzehnt für den Klimanotstand
Die Präsentation des Maßnahmenpakets zur Erhaltung der biologischen Vielfalt fand diesen Freitag im Buchenwald von Jordà (Garrotxa) in Anwesenheit der katalanischen Ministerin für Klimapolitik, Teresa Jordà, statt. Jordà betonte, dass die 2020er und 2030er Jahre "entscheidend" sind, um den Verlust der biologischen Vielfalt umzukehren.

Aus diesem Grund betonte der Stadtrat, wie wichtig es sei, sich für den Erhalt der Umwelt einzusetzen und "überholte Verhaltensweisen zu ändern", um die Klimakrise zu entschärfen. Jordà erklärte, dass das Ministerium bis zum Jahr 2050 wieder ein "sicheres Niveau" in Bezug auf die biologische Vielfalt erreichen möchte.

Samstag 04. Juni 2022 04.06.22 18:10

          

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