EMPURIABRAVA, 22.10.2020 - 06:21 Uhr

Opposition im Rathaus Castelló bedauert, dass in Empuriabrava Marktabfälle im Meer landen

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN:  Die Oppositionspartei im Rathaus von Castelló d’Empúries, “SOM”, hat ein Kommuniqué eingereicht, in dem man beklagt, dass auf dem Samstagmarkt in Empuriabrava sehr viel Müll und hier in erster Linie Plastik, in der Bucht von Roses landet. Man argumentiert, dass man aus ökologischer Sicht ein ernstes Problem hat, weil an einem Markttag Unmengen an Abfall entstehen und noch mehr, wenn der Tramuntana-Wind aus Richtung Nord bläst und praktisch alles, was auf dem Boden liegt, ins Meer weht.

Hilfe holte sich Oppositionssprecher Agustí Ayats bei der in Castelló mitregierenden Parti CUP um den Vorsitzenden Joan Basí und gemeinsam will man dieses Thema massiv angehen.

Es gibt zwar eine neue Marktregelung, aber die Umsetzung verzögert sich zu sehr. Dadurch werden Verbote wie die Aussetzung der Lizenz für einige Marktstände ausgesetzt oder nicht umgesetzt. Das schlechte Verhalten der Marketender wird akzeptiert und es werden nach wie vor trotz Verbots Plastik bzw. Plastiktüten verteilt wie immer.

Die beiden Parteien wollen nun durchsetzen, das die Ausarbeitung der neuen Regeln schnellstens entwirrt wird und an die Bedürfnisse des Umweltschutzes angepasst wird. Man geht sogar so weit, dass nicht nur Standbetreiber bestraft werden können, sondern sogar die Kunden, wenn sie Plastik auf den Boden werfen sollten.

Gut, dass man dieses Thema endlich einmal anfasst, denn wie es manchmal nach einem Markttag auf der Strandpromenade aussieht, tut nicht nur der Umwelt nicht gut, sondern ist ein von den meisten Verkäufern und Käufern konstruiertes ekliges Chaos.

Montag 12. Oktober 2020 12.10.20 21:53

          

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