EMPURIABRAVA, 18.09.2020 - 08:57 Uhr

Am 15. September ist ein für allemal Schluss mit der Blauen Zone in Empuriabrava

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Wenn am 15. September die diesjährige “Saison” der Blauen Zone in Empuriabrava abläuft, sollte es das dann auch sein - für immer. Das zumindest sagte dieser Tage Bürgermeister Salvi Güell und er betonte noch einmal (wie zu Beginn der diesjährigen Zahlungsperiode und einem Streit mit dem Konzessionär der Parkfirma), dass der Vertrag nicht noch einmal verlängert wird. Eigentlich hätte schon in diesem Jahr Schluss sein können und der Konzessionär hatte dies auch dem Rathaus vorgeschlagen, aber wohl um die letzte Rate noch zu kassieren - und hierbei handelt es sich um sehr viel Geld im sechsstelligen Bereich - bestand das Rathaus auf die Durchführung laut Vertrag. Allerdings bot und bietet man denjenigen, die ein Dreimonats-Ticker erworben haben, eine unbürokratische Rückzahlung an. Was man davon halten muss, sei mal dahingestellt.

Aber ist es tatsächlich so, dass das Parken in Empuriavrava und teilweise auch in Castelló demnächst im Sommer kostenlos ist? Man kann darüber diskutieren, denn mittlerweile haben (fast) alle Orte an der Costa Brava ein ähnliche Zahlsyteme installiert und decken damit einen Teil der Investitionen in den Urlaubsregionen.

Und kann das Rathaus in Castelló auf diese Einnahmen verzichten? Es heisst, das mit den Einnahmen aus der Blauen Zone ein grosser Teil der Ummodellierung der Strandpromenade und des Strandes gezahlt wurden und dabei ging es um einige Millionen. Und es heisst weiter (das sind noch ungelegte Eier, wurden ARENA aber von einem Stadtrat im Rathaus bestätigt), dass man mit den Parkgebühren oder einer entsprechenden  Konzession den Umbau der Hauptstrasse in Empuriabrava, der Sant Mori oder Rue de Galopp finanzieren wollte.

Es wird allgemein vermutet, dass das Rathaus nach anderen Möglichkeiten sucht, um das Parken zumindest im Sommer weiterhin kostenpflichtig zu machen. Ob nun in eigener Regie (man weiss ja nun wie es funktioniert) oder mit einem gut dotierten Vertrag mit einer anderen auf diese Geschäfte spezialisierten Firma ist eigentlich egal.

Wir werden sehen was passiert, aber mit einem vernünftigen Parksystem kann man viele Kosten für Projekte auffangen, die sonst aus dem Stadtsäckel, also von den Bürgern, bezahlt werden.

Freitag 04. September 2020 04.09.20 18:40

          

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