EMPURIABRAVA, 27.10.2020 - 08:05 Uhr

Jede Menge sehenswerter Dinge in Roses

ROSES  / KATALONIEN / SPANIEN: Das Rathaus Roses hat auf seiner Website so mnachen Tipp für Ausflüge, Gastronomie, Freizeit etc. parat und u.a. eine Sektion mit Sehenswürdigkeiten des Ortes, von denne wir nachfolgend einige aufführen. Weitere findet man auf der Website www. Roses.cat

Megalithkomplex  (3000-2700 v. Chr.)
Wir laden Sie ein auf eine Reise durch die Zeit: Wir fahren die Landstraße Montjoi hinauf und finden im Naturpark Cap de Creus die Überreste der ersten bekannten Siedler in der Rosesregion. Es handelt sich um einen Megalithkomplex bestehend aus verschie- denen Dolmen, Menhiren, Zisten und Gravuren.

Hier tritt aufgrund seiner Größe der Dolmen der Creu d’en Cobertella besonders hervor, eins der größten prähistorischen Denkmäler Kataloniens. Er wurde mit sieben riesigen senkrecht angeordneten Stein- blöcken erbaut, überdacht mit einer über 18 Tonnen schweren Steinplatte.

Diese verschiedenen Denkmäler besuchen wir über einem ausgeschilderten Rundweg durch die Berge mit geringem Schwierigkeitsgrad. Entdecken Sie auf einer der Führungen, was sich hinter ihnen verbirgt.

Die Zitadelle
(4. Jh. v. Chr. – 19.Jh.n.Chr.)
Ein Rundgang auf dem Gelände der Zitadelle ist für jeden Roses-Besucher ein Muss.
Die Zitadelle, die 1961 zur kunsthistorischen Stätte erklärt wurde, weist Spuren verschiedener Besetzungen der letzten dreizehn Jahrhunderte auf. Die militärische Fes- tungsanlage mit ihrem imposanten Eingangstor umfasst ein im Renaissance-Stil erbautes Gelände von 131.480 m2, erbaut im Jahr 1543.
Der Innenbereich ist eine bedeutende archäologische Stätte, dort finden Sie:
- die Überreste des hellenistischen Viertels der griechischen Niederlassung Rhode, aus der Glanzzeit der Stadt im vierten und dritten Jahrhundert v.Chr.
- die römische Stadt, aus der Zeit vom 2. Jahrhundert v.Chr. bis zum 6.Jahrhundert n. Chr.
- die frühchristliche Nekropole.
- verschiedene Gebäude aus der westgotischen Epoche.
- das romanisch-lombardische Kloster Santa Maria aus dem 11. Jahrhundert, und Überreste der mittelalterlichen befestigten Stadt.
- Überreste der verschiedenen Militärgebäude der letzten Besetzung aus dem 16. Jh.
- das Museum, das ein Eintauchen in die Geschichte und in das Kulturerbe von Roses ermöglicht, von der Prähistorie bis zur Gegenwart.
- den Ausstellungssaal.
Eine Führung durch die Zitadelle ist Geschichtsstunde pur auf einem einzigartigen, siebzehn Hektar großen Gelände, mit einem gut beschilderten, sehr informativen Rundweg.

Trinitat-Festung (16.Jh)
Möchten Sie eine spektakuläre Aussicht auf eine der schönsten Buchten der Welt haben? Besuchen Sie das Castell de la Trinitat, die Festung, welche die Felsgesteinerhebung “Punta de la Poncella” krönt, oberhalb des Leuchtturms von Roses.
Diese militärische Anlage aus dem Jahr 1544 (16. Jh.) entstand unter der Herrschaft Kaiser Karl I als wesentliche Ergänzung der Zitadelle. Sie hat die Form eines fünfzackigen Sterns, mit scharfen Kanten zur Abwehr feindlicher Geschosse. Ihre Ausmaße sind recht beachtlich, mit einer Mauerstärke von über zwei Metern. Sie hatte drei Ebenen für Kanonengeschütze, Haubitzen und Mörser auf unterschiedlichen Höhen zur Verteidigung des Hafens und der Küste. Ihre Garnison bestand aus maximal zweihundert Männern. Der Gesamtkomplex ist ein außergewöhnliches Beispiel für eine an der Küste gelegene Artilleriefestung.

Leuchtturm (19.Jh)
An der “Punta de la Poncella”, weist er die Einfahrt zum Hafen, auf einem Felsfundament von besonderem geologischen Interesse stehend finden wir den Leuchtturm von Roses, erbaut im Jahr 1864 im klassizistischen Stil. Er wurde 1921 mit einer 500 Watt Glühlampe elektrifiziert.
Ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung oder Spaziergang auf dem Küstenweg Camí de Ronda.

Westgotisches Kastell
(6.-8.Jh.)
Eine weitere außerordentliche Stätte in Roses, versteckt und wenig bekannt, sind die Überreste des Westgotischen Kastell. Es handelt sich um eine Festung aus dem Bestand des frühen Mittelalters, erbaut auf dem Gipfel eines strategisch wichtigen Berges. Sie beherrschte die ehemalige Stadt Rhode-Roses, die Bucht und den Zugang zum Hafen, doch sie bleibt vom Meer aus versteckt durch den Berg Puig Rom. Sie war im 7. und 8.Jh bewohnt, archäologische Überreste von Wohnstätten, Silos und Straßen sind erhalten.

Dienstag 18. August 2020 18.08.20 08:30

          

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