EMPURIABRAVA, 25.10.2020 - 08:43 Uhr

Leserbrief

Sehr geehrte Redaktion,
seit Jahren versuche ich schon, mein Haus in Empuriabrava zu verkaufen, aber aus juristischen Gründen ist das nicht möglich. Jetzt, in der Coronazeit wird es mir langsam zum Verhängnis. Es wurde früher schon mindestens 2 Mal im Jahr eingebrochen. Dann habe ich ein Scherengitter aus Metall an Tür und Terrasse anbringen lassen. Im März d.J. wurde dieses Gitter aus der Verankerung gerissen, Rollladen und Glas der Terrassentür zerstört. Das Fernsehgerät wurde gestohlen. Wegen Corona war ja weit und breit niemand unterwegs, so dass die Einbrecher leichtes Spiel hatten. Damit das Haus weitgehend bewohnt war, haben Freunde sich bereit erklärt, dort ihre Ferien zu verbringen (2.7. – 14.7.). Am 14.07.  waren die 4 Leute für 3 Stunden unterwegs. Während dieser kurzen Zeit wurde wieder eingebrochen. Die Diebe haben alles mitgenommen, was nicht niet- und nagelfest war: Sämtliche Papiere, Pass, Autoschlüssel (die Freunde waren mit 2 Autos da). Sie haben die Reisetaschen der Gäste vollgestopft mit Bekleidung, Schuhen etc.  Sie machten noch nicht einmal Halt vor schmutziger Unterwäsche. Da die Diebe ja die Autoschlüssel des Elternpaares hatten, mussten diese am gleichen Tag – mit einem Ersatzschlüssel – die Heimreise antreten. Meine Freunde wollten sich nach einem Haus in Empuriabrava umsehen. Dieser Wunsch ist ihnen nun ein für alle Mal vergangen. Ich habe wirklich Angst, jetzt am 20.7. zu fliegen, und nicht wegen Corona.
Ich frage mich: Wie tief ist Spanien gesunken, dass es getragene, schmutzige Unterwäsche stiehlt?
Name des Verfassers der Redaktion bekannt

Donnerstag 16. Juli 2020 16.07.20 23:02

          

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