EMPURIABRAVA, 11.08.2020 - 03:39 Uhr

Mossos d’Esquadra dürfen jetzt Flüchtige in Frankreich verfolgen

ALT EMPORDÀ / KATALONIEN / SPANIEN: Nach jahrelangen Forderungen der Generalitat und einst von den Regierungen der spanischen und französischen Staaten gebilligt, können die Polizeieinheiten der Mossos d'Esquadra seit dem vergangenen Mittwoch (1. Juli) nun Verfolgungen durch das Nachbarland durchführen. Sie müssen ein spezifisches Koordinierungsprotokoll befolgen, das nach monatelanger Verarbeitung am 4. März endgültig genehmigt wurde.

Verfolgungen können nur durchgeführt werden, wenn die französische Polizei aufgrund besonderer Dringlichkeit bei denen es sich um Mord, Vergewaltigung, Brandstiftung, Fälschung, Diebstahl und Verschleierung, Erpressung, Entführung und Geiselnahme, Menschenhandel, Drogenhandel, Straftaten mit Waffen und Sprengstoffe, Zerstörung mit Sprengstoffen, illegaler Transport von giftigen und schädlichen Abfällen und Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht infolge eines Unfalls mit Todesfolge oder schwerer Verletzung. Und die Mossos dürfen die Grenze zu Frankreich nicht um mehr als 10 km  überschreiten, noch werden sie die Person, der sie verfolgen verhören, noch werden sie irgendeine andere Art von Einschüchterung oder Zwangsmaßnahme durchführen. Die Untersuchung und Kontrolle wird von den französischen Behörden durchgeführt.

Dienstag 07. Juli 2020 07.07.20 22:15

          

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