EMPURIABRAVA, 31.05.2020 - 19:18 Uhr

Immobilienpreise werden nicht noch einmal zwischen 40 und 50% sacken

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Um nicht noch einmal in die Situation dratisch fallender Preise zu geraten, will der Verband der Immobilienmakler der Provinz Girona (API) bei der Regierung Hilfen einfordern in Form von Zuschüssen beim Kauf von Wohnraum oder aber auch mittels Hilfen für Eigentümer von Mietobjekten.

Der Immobiliensektor war vor der Coronakrise gesund ud geriet in den letzten beiden Monaten gehörig durcheiander. Die Verkäufe brachen bis zu 90% ein und jetzt ist es an der Zeit, Bevölkerungsgruppen mit geringerem Einkommen zu Immobilieneigentum zu verhelfen, meint der PRäsident der API, Joan Company. Er erklärt:  "Wir fordern wirtschaftliche und steuerliche Maßnahmen, deren Einrichtung nicht kompliziert sein sollte."

Er geht nicht davon aus, dass die Preise wie  bei der Bankenkrise 2008 um 40-50% sinken weren und setzt darauf, dass nun, weährend und nach dem Alarmzustand die Nachfrage anach kleinen Häuschen mit Garten oder Terrasse steigen wird, weil viele Bürger erkennen mussten, dass man nicht monatelang in einer Wohnung mit wenig Sonnenlicht leben kann. Möglicherweise werden die Preise auch für solche Objekte ein wenig sinken und dann ist es an der Zeit, zuzuschlagen.

Noch weiss niemand genau, wann die Grenzen wieder offen sind, meint Company, und dann wird die Unsicherheit kommen, wie sich die Nachfrage beim Kauf einer Immobilie, aber auch wie sich der Vermietmarkt für ausländische Touristen entwickelt. Es ist möglich, dass die Urlauber hochwertigere Objekte wollen und dann müssen die Eigentümer, aber auch der Staat, mit Renovierungsbeihilfen reagieren,

Mittwoch 20. Mai 2020 20.05.20 08:57

          

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