EMPURIABRAVA, 27.05.2020 - 07:00 Uhr

Rathaus Castelló d’Empúries will die Gemeinde aus der Krise führen

CASTELLÓ / EMPURIABRAVA / KATALONIEN: Alle 17 Räte im Rathaus von Castelló d'Empúries haben am Donnerstag eine Reihe von Masnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen der Covid-Pandemie vereinbart. Laut dem Rathaus von Castelló möchten man in dieser Pressemitteilung "zunächst die Einigung angesichts einer bis heute noch nie eingetretenen Notsituation hervorheben, die die Genehmigung eines ersten Massnahmenpakets ermöglicht hat. 900.000 EUR werden bereitgestellt, um auf die Auswirkungen dieser schweren Krise zu reagieren und die Wirtschaft der Gemeinde wieder zu beleben."

Die von allen Parteien zugesagten Massnahmen lauten wie folgt:

Änderung der Steuerverordnungen über wirtschaftliche Tätigkeiten:
- 25% Rabatt auf die Müllabgaben von Betrieben und Geschäften, die während des Alarmzustands nicht geöffnet werden konnten, weil sie nicht “wesentlich” waren.
- 30% Rabatt auf die Marktstände
- 100% Rabatt auf die Terrassen, die nicht erweitert werden, und 75% Rabatt auf die, die eine Erweiterung beantragen.

2 Subventionsprojekte für Arbeitnehmer, Unternehmen und Selbstständige, die von COVID19 finanziell betroffen sind mit einem Gesamtbudget von 400.000 €, 200.000 € für jedes Projekt

- 500 € Hilfe für von der Krise betroffene Arbeitnehmer
- 500 € Hilfe für Unternehmen und Selbstständige, die von der Krise betroffen sind

- Erweiterung der folgenden Haushaltsposten des Rathauses, die mehr Geld benötigen, um die durch die Wirtschafts- und Sozialkrise verursachten Probleme zu bewältigen:

- Erhöhung der wirtschaftlichen und touristischen Förderung der Gemeinde um 50.000 €
- Erhöhung um 75.000 € für den Posten Sozialhilfe und Familien
- Erhöhung des Budgets um 115.000 € unter anderem für Gesundheits-, Sicherheits- und Reinigungsdienste.

Steuern und Gebühren

In Bezug auf Steuern und Gebühren gibt der Stadtrat bekannt, dass am 7. Mai ein neuer Finanzkalender der Gemeinder, der auf der Website des Rathauses eingesehen werden kann, vom Gemeinderat genehmigt wurde. Es sei daran erinnert, dass die Zahlung von Gemeindesteuern in Raten bis zum Jahresende ohne Zinsen und bis zu maximal 24 Monaten unter Anwendung der gesetzlich vorgeschriebenen gesetzlichen Zinsen zulässig ist.

Es wird auch daran gearbeitet, andere Massnahmen in Bezug auf Folgendes umzusetzen:

- Sommercamps und Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche
- Blaue Zone mit dem Ziel, dass 2020 niemand für das Parken bezahlen muss
- Neue Massnahmen für Stranddienste.

Verzicht der Parteien auf das ihnen zustehende Geld

Schließlich möchten die verschiedenen Fraktionen des Stadtrats mitteilen, dass sie bis Ende 2020 auf die finanziellen Beiträge, die jede kommunale Fraktion erhält, verzichten.
 
Änderung des Steuer-Kalenders für das Geschäftsjahr 2020


Im Rahmen der vom Stadtrat von Castelló d'Empúries vereinbarten Maßnahmen zur Bewältigung der vom Covid-19 getesteten Auswirkungen wurde der neue Haushaltskalender 2020 geändert. Am 7. Mai wurde er von der örtlichen Regierungsbehörde genehmigt. Die neuen Fristen lauten wie folgt:
 
1. STEUERN UND MÜLL
Vom 4. Februar bis 31. Juli
2. FAHRZEUGSTEUER (IVTM)
Vom 2. März bis 31. Juli
Lastschriften: 6. Juli
3. GEBÜHREN FÜR DEN FRIEDHOFDIENST
Vom 2. März bis 31. Juli
Lastschriften: 6. Juli
4. IMMOBILIENSTEUER (IBI)
Vom 11. Mai bis 16. November
Lastschriften:
Mit Fraktionierung:
60% 1. September
40% 16. November
5. STEUER AUF LANDHÄUSER
Vom 11. Mai bis 16. November
Lastschriften: 1. September
6. STEUER FÜR MÄRKTE
Vom 11. Mai bis 16. November
Lastschriften: 1. September
7. STEUER AUF WIRTSCHAFTLICHE AKTIVITÄTEN (IAE) sowie STEUERN VON GEWERBLICHEN UND INDUSTRIELLEN EINRICHTUNGEN
Vom 13. Juli bis 15. Dezember
Lastschriften: 2. November

Am 16. März kündigte der Stadtrat von Castelló d'Empúries die vorübergehende Aussetzung und bis auf weiteres alle Fristen und Zahlungen von Gebühren und Steuern an. Die Zahlungsaufschiebung dauerte zunächst 15 Tage, wie der Alarmzustand hätte dauern sollen, doch mit dieser Verlängerung wurde die Inkassodauer auf 2 und 3 Monaten verlängert. Es sei daran erinnert, dass die Zahlung von Gemeindesteuern in Raten bis zum Jahresende ohne Zinsen und bis zu maximal 24 Monaten unter Anwendung der gesetzlich vorgeschriebenen gesetzlichen Zinsen zulässig ist.

Freitag 15. Mai 2020 15.05.20 23:52

          

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