EMPURIABRAVA, 27.05.2020 - 08:50 Uhr

Zum ersten Mal taucht im Stausee von Darnius/Boadella ein grosser Wels auf

DARNIUS-BOADELLA / COSTA BRAVA / KATALONIEN: Zum ersten Mal in seiner vierzigjährigen Geschichte wurde das Vorhandensein von einem Wels im Darnius-Boadella-Stausee dokumentiert, was die schlimmsten Vorzeichen bestätigt, die von Flussbiologie-Experten und Umweltgruppen auf die Gefahr von Einführung gefährlicher Arten in den Empordà-Stausee getätigt wurden.

Die Entdeckung eines 1,70 Meter langen Exemplars der Gattung 'Siluris glanis' wurde auf dem Grund des Sees gemacht. Das Tier hätte durch einige der Röhren gepasst, die den Wasserfluss oder den Stromerzeugerfluss ermöglichen. Der Wels ist ein Raubfisch aus Mitteleuropa und kann bis zu mehrere Meter messen.

Im Jahr 2016 warnte der aus Figueres stammende Lluís Benejam, Doktor der Biologie und Professor an der Universität von Vic, bereits in einem Artikel, der in der Wochenzeitung des „EMPORDÀ“ veröffentlicht wurde, dass im See extreme Prävention erforderlich sei, um die Einführung gefährlicher Arten, einschließlich Zebramuscheln und Fische, die möglicherweise die einheimische Fauna zerstören, wie z. B. Wels, zu vermeiden.

Eine Reihe exotischer oder fremder Tiere, wie die Florida-Schildkröten oder andere Fische, haben sich seit Jahren an das Wasser angepasst und sind im Stausee aufgetaucht. Die „Iaeden - Salvem l'Empordà“-Umweltschutzorganisation hat mehrfach auf die illegalen Aussetungen der Tiere hingewiesen.

In der Region war der letzte bedeutende Fall die Entdeckung der blauen Krabbe in der Fluvià und den Aiguamolls.

Donnerstag 27. Februar 2020 27.02.20 23:41

          

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