EMPURIABRAVA, 19.09.2020 - 05:00 Uhr

Über 60% der Bebauungsfläche an der Costa Brava belegt

COSTA BRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Ja da ist doch noch Platz! Im Schnitt haben die Küstengemeinden an der Costa Brava bislang lediglich knapp über 60% der ihnen zugewiesenen Bebauungsfläche genutzt und könnten theoretisch und ohne mit Gesetzgeber oder Umweltgruppen in den Clinch zu gelangen, auch den Rest noch nutzen, um Privathäuser, öffentliche Anlagen oder Industriezonen anzulegen.

Der am stärksten bebaute Ort im Empordà ist Toroella de Montgrí, wo schon etwa 270 Hektar der vorhandenen Fläche genutzt sind. Nur knapp auf den Plätzen folgen Sant Pere Pescador mit über 100 Hektar und Pals mit etwa 360 Hektar. Andererseits gibt es noch große Touristenorte, die unter den Durchschnittswerten liegen, hier beispielsweise Roses (circa 370 Hektar), Llançà (etwas über 120 Hektar) oder Calonge (knapp 410 Hektar).

Die am weitflächigsten bebauten Gemeinden im Alt Empordà sind Sant Pere Pescador, Castelló d´Empúries, l´Escala und Port-bou. Im Baix Empordà Castell-Platja d´Aro, Palafrugell, Palamós, Pals, Sant Feliu de Guíxols und Torroella de Montgrí.

Im gesamten Küstengebiet der Provinz Girona verfügen die einzelnen Gemeinden über 8.500Hektar Bauland. Genutzt sind bislang etwas über 5.000 Hektar. Mit anderen Worten: im Extremfall könnten noch auf mehr als 3.000 Hektar Land Häuser oder ähnliches entstehen. Dies wird aber wohl nicht passieren, da man dann wirklich alles zubetoniert hätte.

Die Umweltgruppe ‘Greenpeace’ warnt schon jetzt vor der zu intensiven Bebauung, die zu Lasten der Natur geht.

Montag 20. Januar 2020 20.01.20 19:44

          

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