EMPURIABRAVA, 26.02.2020 - 16:24 Uhr

Die Altstadt von Girona: Immer einen Bummel wert

GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Ein Spaziergang durch das alte Girona ist nicht nur ein Bummel durch schattige Gässchen am rechten Ufer des Onyar.

Es ist vielmehr eine Reise durch die Zeit, bei der man den architektonischen und kulturellen Spuren folgt, die es hier zu entdecken gibt. Der Ursprung Gironas geht auf die Jungsteinzeit zurück; die Iberer, die Römer und die Araber und, nicht zu vergessen, die bedeutende jüdische Gemeinde, die vom 9. bis 15. Jahrhundert in der Stadt lebte, sind einige Völker und Kulturen, die nacheinander Girona für sich einnahmen. Es ist also nicht verwunderlich, dass man Spuren all dieser Kulturen an allen Ecken und Enden im historischen Stadtkern findet. Mehr als tausend Jahre Geschichte formen das alte Girona; im Zentrum steht die Kathedrale mit nur einem Kirchenschiff, deren Bau im 14. Jahrhundert begonnen und im 17. Jahrhundert beendet wurde. Unterhalb der Kirche liegt das Viertel Call, das jüdische Viertel, ein Labyrinth aus Straßen und Gassen, unter denen vor allem das Centre Bonastruc ça Porta, mit seinem Museum jüdischer Geschichte, hervorzuheben ist.

Das romanische Kloster Sant Pere de Galligants, die ehemalige, gotische Stiftskirche Sant Feliu, in dem die Reliquien des Heiligen Narzissus, des Stadtpatrons, aufbewahrt werden, der archäologische Rundweg, die Stadtmauer, die arabischen Bäder und die Häuser am Fluss Onyar sind Pflicht für jeden Besucher, der die Ruhe dieser geschichtlichen Größe schätzt.

Freitag 17. Januar 2020 17.01.20 19:20

          

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