EMPURIABRAVA, 19.09.2020 - 03:37 Uhr

Costa Brava: Wieder Kampf dem Sex- und Sauftourismus

COSTA BRAVA / KATALONIEN / SPANIEN:  Die Generalitat sagt auch in diesem Jahr  - wie auch in den vergangenen - dem Schmuddel-Tourismus an der Costa Brava den Kampf an und sucht die Veranstalter über Europol.

Die Regierung der Region Katalonien kündigte nach Presseberichten an, sie werde gerichtlich gegen Reiseveranstalter vorgehen, die mit Sex und zügellosem Alkoholgenuss für Urlaubsreisen an die Costa Brava werben. Nach einem Bericht des katalanischen Innenministeriums gibt es wenigstens 40 Internetseiten mit solchen Angeboten.

In manchen Offerten würden den Reisenden gar Schlägereien mit der Polizei als Freizeitvergnügen angeboten, heißt es in dem Papier. Das Ministerium machte Internetseiten ausfindig, auf denen Drogen konsumierende Urlauber zu sehen seien. Andere Anbieter lockten Reisende mit „Sex am Strand“ an oder priesen die Costa Brava als ein Reiseziel an, an dem es „Sex und Sangría satt“ gebe. Die Regierung kündigte an, sie werde die europäische Polizeibehörde Europol bitten, die Betreiber dieser Internetseiten ausfindig zu machen. Sie werde zudem in den Ferienorten gegen Lokale vorgehen, die mit den Organisatoren des „Sauftourismus´“ zusammenarbeiten.

„Wir sind nicht bereit, unser Land für ein paar Euro zu prostituieren", sagte ein Regierungsbeamter. Im Badeort Lloret de Mar habe ein Verbot von Alkoholgenuss im Freien bereits zu ersten Resultaten geführt. Im vorigen Sommer habe es dort keine größeren Schlägereien mehr gegeben.

Mittwoch 15. Januar 2020 15.01.20 17:52

          

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