EMPURIABRAVA, 20.11.2019 - 22:35 Uhr

Mittelalterliche Orte in der Provinz Girona

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Bei einer Geschichte, die wie die hiesige auf dem Miteinander einer ganzen Reihe von kleinen unabhängigen Grafschaften und Klöstern beruht, tritt uns die Bedeutung des Mittelalters im Umkreis von Girona überall nur allzu deutlich entgegen. Ummauerte Städte, Burgen, romanische und gotische Kirchen, Paläste und sonstige architektonische und kulturelle Elemente stellen dies hinreichend unter Beweis.

Beginn:

Wir verlassen Girona über die C-66 nach Norden hin in Richtung La Bisbal d’Empordà. Bei Bordils biegen wir in die GIV-6701 ein, die uns durch Sant Martí el Vell, ein reizendes kleines Dorf mit einer Kirche aus dem Jahr 1433 und einem kuriosen, spitz zulaufenden spät Gotischen Glockenturm, das wunderschön gelegene Madremanya und schließlich durch Monells und Cruïlles führt. An der C-66 liegen ferner auch die Ortschaften La Bisbal und Corçà. La Bisbal besitz eine mitten ort gelegene Burg verschiedene Häuser mit Arkaden, eine reizende Plaça Major und die Carrer del Call. Zusammen mit den Streckenabschnitt. Nach Monells und Cruïlles sind es nur 2 Km, ebenso wie von Monells nach Corçà. Monells hat einen schönen, von Arkaden gesäumten Hauptplatz. Das wichtigste Zweifel der romanische Turm in Cruïlles.

Wir verlassen La Bisbal über die C-66 in Richtung Palafrugell, stoßen jedoch bald schon auf die GI-644, die uns nach Peratallada bringt. Wir befinden uns hier in einem typisch mittelalterlichen befestigten Dorf mit unregelmäßigen Gassen. Fahren wir auf der Landstrasse weiter, erreichen wir bald schon das Dorf Ullastret, das vor allem wegen der nahebei gelegenen iberischen Niederlas- sung bekannt ist. Nicht weit entfernt liegt Palau-Sator, dessen mittelalterliche Gassen beim früheren Palau de la Torre, mit ihrem beeindruckenden Turm. Zurück auf der GI-651 stoßen wir in Sant Julià de Boada auf eine kleine vorromanische Kirche, und ein wenig weiter dann, in Sant Feliu de Boada, bietet sich uns eine Wehrkirche aus der Zeit der Gotik dar. Von hier aus ist es nun nicht mehr weit bis nach Pals. Das Örtchen Pals, zu dessen Gemeindegebiet ein zwei Kilometer entfernter Strandabschnitt zählt, ist eine der schönsten mittelalterlichen Ortschaften Kataloniens.

Über die C-31 erreichen wir Torroella de Montgrí, einen Ort mit regem Handelsverkehr, in dem die Reste alter Türme und mittelalterlicher Stadtmauern zu bewundern sind. Im Sommer findet hier ein weithin bekanntes internationales Musikfestival statt. Verlassen wir Torroella über die C-31 in Richtung Verges, kommen wir bald schon nach Ullà, ein kleines mittelalterliches Dorf mit einer stattlichen Kirche im weiteren Verlauf der Route biegen wir dann über die GI-632 nach Bellcaire d’Empordà ab und stoßen hier auf die Burg aus dem 13 Jahrhundert und die romanische Kirche Sant Joan. Nächste Station ist Albons mit der romanischen Pfarrkirche Sant Cugat, und schließlich bringt uns dann die C-31 wieder in die Nähe von Figueres, wo wir über die C-260 Castelló d’Empúries erreichen. Das mittelalterliche Castelló d’Empúries war Hauptstadt der Grafschaft Empúries und besitzt äußerst interessante Gebäude. Grosses Schmuckstück des Ortes aber ist die gotische Kirche Santa Maria. Wir kehren nach Figueres zurück, umfahren die Stadt im Norden und schlagen dann die C-252 ein, die uns nach Peralada bringt.

Weiterer Verlauf:

Es ist wichtig dem Besuch an dem Peralada Schloss, wo im Sommer Veranstaltungsort des größten internationalen Musikfestivals Katalonien. Nun geht es wieder zurück nach Figueres und von dort aus über die N-260 nach Besalú, einen beeindruckenden mittelalterlichen Ort, dem der Besucher größte. Aufmerksamkeit schen- ken sollte und der dann als Ausgangspunkt für all die verschieden mittelalterli- chen Ortschaften im Verwaltungsbezirk Garrotxa dienen mag.

Unweit von Besalú erreichten wir über die GIV-5234 das kleine romanische Dörfchen Beuda. Ganz besonders interessant die romanische Kirchen Sant Domènec in Palera und Sant Feliu de Beuda, letztere mit einem wertvollen Taufbecken. Nun geht es weiter nach Santa Pau im Herzen des Naturparks des Vulkangebiets der Garrotxa. Im weiteren Verlauf unserer Route kommen wir nach Olot, und von hier aus geht es dann über die C-152 und etwas später über die GIP-5272 nach Els Hostalets d’en Bas der Gemeinde La Vall d’en Bas. Nun fahren wir ein Stück zurück und schlagen die Strasse nach Sant Feliu de Pallerols, Les Planes d’Hostoles i Amer ein. Unsere Route führt uns dann weiter nach Anglès mit einem der schönsten gotischen Viertel Kataloniens. Im Umkreis um den Ort findet der Besucher darüber hinaus schöne Bauerngehöfte. Von Anglès geht es zurück nach Girona, dem Ende unserer Route.

Quelle:costabrava. org

Donnerstag 07. November 2019 07.11.19 22:19

          

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