EMPURIABRAVA, 21.11.2019 - 00:29 Uhr

Empuriabrava: Geldstrafen für kranke Palmen

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Wer vom Rathaus von Castelló benachrichtigt wurde, dass in seinem Anwesen Palmen stehen, die vom Palmrüssler befallen sind, ohne dass der Eigentümer die entsprechenden Massnahmen ergriffen hätte, der muss jetzt die Konsequenzen tragen: es gibt gehörige Geldstrafen. Obwohl diese in den meisten Fällen bei 500 Euro liegen, kann die Strafe in gewissen Fällen bis zu 3.000 Euro erreichen. Die Stadtverwaltung hatte verordnet, dass die befallenen Bäume zunächst eine oder mehrere Giftduschen von oben erhalten müssten, ehe man die abgestorbenen Bäume fällen und deren Reste entsorgen dürfte. Die Giftdusche war deshalb als unbedingt nötig bezeichnet worden, weil die Käfer sonst aus ihren Nestern entflogen wären und neue Bäume hätten infizieren können. Ausserdem sollten die Larven abgetötet werden, ehe sie sich zu neuen Insekten entwickeln konnten.

Sollte es bei einer Ortschaft von angeblich nicht mehr als 20 000 Einwohnern tatsächlich nicht möglich sein, dass die Gemeindeverwaltung eine mehrsprachige Sekretärin einstellt, die imstande ist, ausländische Namen und Anschriften sauber in die Gemeindecomputer einzuspeichern, damit Belange dieser Urbanisation den Eigentümern am Heimatort bekannt gemacht werden?

Dienstag 05. November 2019 05.11.19 00:23

          

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