EMPURIABRAVA, 20.11.2019 - 23:17 Uhr

Umweltorganisation „Iaden-Salvem“ positioniert sich gegen neue Urbanisation in Castelló

Umweltschutz

CASTELLÓ D'EMPÚRIES / KATALONIEN / SPANIEN: Die Umweltorganisation „Iaeden-Salvem l'Empordà“ hat Vorwürfe in Bezug auf die Urbanisierung von 320 Häusern in Hort d'en Negre in Castelló d'Empúries vorgebracht. Die Ökologen fordern, dass der Rat den Teilplan dieses Sektors wegen "Nichteinhaltung vieler geltender Vorschriften" nicht genehmigt. Sie weisen darauf hin, dass der Abschnitt des Sektors nach Untersuchung des Bewirtschaftungsplans für die Flussgebietseinheit Katalonien 2016-2021 "qualitativ und quantitativ in einem schlechten Zustand ist" und argumentieren, dass solange nicht gebaut werden darf, bis die Qualität des Wassers wieder in einem normalen Zustand ist.

Sie fordern auch die Ausarbeitung des lokalen Wohnungsplans von Castelló d'Empúries, "um zu definieren, ob die Gemeinde wachsen muss oder nicht, und welche Maßnahmen entwickelt werden sollten, um denjenigen, die es brauchen, Wohnraum zu garantieren". In diesem Zusammenhang fordern sie die Schaffung eines städtischen Wohnungsamtes, "das die Beschäftigung von leer stehenden oder zum Verkauf stehenden Häusern in der Gemeinde fördern kann".

Der Stadtrat verteidigt seinerseits, dass "der Plan Teil der Entwicklung des POUM (Flächennutzungsplan) ist, die im Jahr 2014 genehmigt wurde, und dass seine Kriterien daher den Konsens und die Genehmigungen aller Verwaltungen enthalten." Man sagt, dass die Erweiterung notwendig ist, da "die Nachfrage nach Miet- und Kaufwohnungen nicht gedeckt werden kann". Außerdem würde ein Teil dieser Häuser dem sozialen Wohnungsbau zugewiesen.

Da scheint sich ein heftiger Streit zu entwickeln, bei dem das Rathaus durchaus den Kürzeren ziehen könnte, denn der POUM wurde von einem Gericht zum Teil für ungültig erklärt und muss den aktuellen Nachhaltigkeitskriterien angepasst werden.

Dienstag 29. Oktober 2019 29.10.19 18:19

          

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