EMPURIABRAVA, 27.05.2020 - 08:09 Uhr

Ryanair: Start- und Landegebühren in Girona nur halb so hoch wie in Barcelona

Ryanair in Girona

GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Seit Monaten reitet der irische Billigflieger Ryanair auf dem Argument, die Start- und Landegebühren in Girona wären viel zu hoch und wären nicht mehr wirtschaftlich. Dem widersprach nun der Generaldirektor der Flughäfen Spaniens, Javier Marin und dieser erklärte, dass die Kosten in Girona nur halb so hoch wären wie in Barcelona und der Flugplatz auch noch einen sehr guten Service bieten würde. Also alles nur leere Luft von Ryanair.

Marin erklärte weiter: "Das Entfernen der Basis im Januar bedeutet nicht, dass Ryanair geht". In diesem Zusammenhang prognostiziert der Leiter der Flughäfen von Aena, dass die Aktivitäten in Vilobí d'Onyar in den nächsten Jahren über "konjunkturelle" Situationen hinaus zunehmen werden, die beispielsweise die Entscheidung von Ryanair auslösen, also das andere Linien den Platz der Iren einnehmen könnten..

Auf der anderen Seite verwies Marín auf die Vollendung des Brexit - den für den 31. Oktober geplanten Abzug des Vereinigten Königreichs von der Europäischen Union - als einen der Gründe für die Neubewertung der Stützpunkte von Ryanair, die abgesehen von Girona auch die auf den Kanarischen Inseln zu schließen plant. Der Effekt, den der Brexit haben könnte, "beeinflusst die Entscheidungen der Briten" und auch die der Fluggesellschaften. In diesem Zusammenhang erinnerte der Generaldirektor von Aeropuertos de AENA daran, dass die spanischen und britischen Flughäfen jährlich 45 Millionen Passagiere austauschen.

Sonntag 13. Oktober 2019 13.10.19 17:35

          

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