EMPURIABRAVA, 15.10.2019 - 23:24 Uhr

Weniger Pilze in der Provinz Girona in diesem Jahr

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Die Pilzsammler werden in diesem Jahr nicht solch tolle Ernten einfahren. Wie das technologische Forstzentrum Kataloniens bekanntgab, rechnet man in diesem Jahr pro Hektar mit 60 bis 80 Kilo essbaren und geniessbaren Pilzen, während es im letzten Jahr noch 110 Kilo waren. Trotzdem liegen die Zahlen immer noch weit über dem Durchschnitt der letzten Jahre, wo die Sammler maximal auf 46 Kilo Pilze pro Hektar kamen. Einige Gebiete im Ripollés (Girona) und in den Pyrenäen platzen vor Pilzen fast aus den Nähten, doch in anderen Gebieten hat der trockene und heisse Juli und August das Wachstum fast zum Erliegen gebracht.

Wer sich auf Pilzsuche machen möchte, sollte bedenken, dass man in einigen Gebieten mittlerweile eine Sammelerlaubnis benötigt. Hoch oben in den Waldgebieten des Pyrenäen-Randgebiets jedoch nicht – dort muss man sich allerdings oft mit Wildschweinen um die heiss begehrten Waldpilze streiten und das ist keine ungefährliche Sache. Und das nur Pilzkenner sammeln sollten, dürfte eigentlich klar sein.

Mittwoch 02. Oktober 2019 02.10.19 21:52

          

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