EMPURIABRAVA, 05.08.2020 - 19:09 Uhr

Greenpeace warnte schon vor Jahren: Klimawandel betrifft Empuriabrava und Santa Margarida

EMPURIABRAVA / SANTA MARGARIDA / KATALONIEN: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in einer Studie ermittelt, dass sich die durchschnittliche Höhe des Meeresspiegels in den nächsten Jahren recht rasch erhöhen wird und dies Konsequenzen für die tieferliegenden Gebiete haben könnte. Hierunter fallen unter anderem das Ebro- Delta oder der Llobregat und an den Küsten Kataloniens sind insbesondere Empuriabrava, Santa Margarida und Platja d’Aro betroffen.

Nach Auswertung von Satellitenbildern und einer seit 25 - 30 Jahren laufenden Studie sind die Anzeichen ernst zu nehmen, dass die Regionen über kurz oder lang vom Meer überspült werden könnten. Greenpeace meint, dass es nun an der Zeit ist, etwas dagegen zu unternehmen und Gegenmassnahmen zu ergreifen.

Innerhalb der Studie wurde auch noch festgestellt, dass die Costa Brava zwei Extreme in sich vereint: zum einen gibt es Gebiete, die so stark bebaut sind wie nirgendwo anders in Spanien und zum anderen Zonen, die perfekt geschützt sind und das gibt es im restlichen Spanien ebenfalls nirgends.

Dieser Beitrag soll nur als Ergänzung zu unserem Artikel über die möglichen Überschwemmungen in den beiden Orten vom letzten Montag dienen.

Mittwoch 18. September 2019 18.09.19 19:29

          

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