EMPURIABRAVA, 15.10.2019 - 11:43 Uhr

Proteste von Umweltschützern gegen Flughafen in Peralada

PERALADA / KATALONIEN / SPANIEN: In Peralada möchte eine Privatperson tatsächlich einen kleinen Flughafen bauen. Nach den Plänen soll die Start- und Landebahn eine Länge von 200 Metern haben und daneben möchte man einen Hangar in der Grösse 30 x 15 Metern bauen und darin soll die einzige Maschine, eine Boeing Stearman PT17 untergebracht werden.

Landebahn 200 Meter? Das kommt einem dann doch komisch vor, aber bei der Boeing handelt es sich um einen alten Doppeldecker und anscheinend braucht dieser nicht so einen langen Anlauf.

Die Umweltschutzorganisation IAEDEN-Salvem Empordà spuckt natürlich Gift und Galle und meint zurecht, dass solch ein „Airport“ unter die Kontrolle des Flughafens Empuriabrava fallen würde und man zunächst dort eine Genehmigung beantragen muss. Man verweist zudem auf die nahe gelegenen und intakten Flugfelder in Viladamat und Ordis und befürchtet eine zu grosse Anzahl von Fliegern in dieser Region.

Hinzu kommen natürlich – deswegen ja Umweltschützer – noch eventuelle Probleme mit Ackerflächen, Weidegrund, eventuellen Nachbarn und allgemeine Sicherheitsbedenken bei solche einem Projekt.

Alternativen zu finden ist fast unmöglich und nun muss man auf eine Antwort des Ministeriums für Territorien und Nachhaltigkeit warten. Andererseits schint das Rathaus in Peralada nicht abgeneigt zu sein, dem Plan zuzustimmen und man argumentiert damit, das es schliesslich ein Privatobjekt sei. (Symbolfoto)

Mittwoch 03. Juli 2019 03.07.19 21:58

          

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