EMPURIABRAVA, 24.06.2019 - 22:29 Uhr

Immobilienpreise stiegen in Girona in einem Jahr um 12%

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Die Zeiten der preiswerten Immobilien in der Provinz Girona und in Katalonien scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. Zum ersten Mal seit der Krise im Jahr 2008 überstiegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Wohneigentum in Katalonien die Marke von 2.000 Euro und lagen im ersten Trimester 2019 bei 2.018 Euro.

Eine der höchsten Steigerungen – und das landesweit – verzeichnete innerhalb eines Jahres Girona-Stadt. Dort stiegen die Preis um satte 12% und ein Quadratmeter kostet seit diesem Jahr im Schnitt 1.689 Euro. Genauso teuer wurde es in Blanes, während die Preise in Olot und Salt lediglich um 7% und in Lloret de Mar und Figueres um 5% stiegen. Untersucht wurden Ortschaften mit mehr als 25.000 Einwohnern.

In ganz Katalonien verzeichnete man Preissteigerungen in Höhe von 5,9% und man erreicht wie o.a. Einen Schnitt von 2.018 Euro.

In Barcelona lag der Durchschnitt bei 2.815 Euro / qm und nähert sich damit langsam den Top-Werten aus den Jahren vor der grossen Immobilienkrise im Jahr 2008 – doch noch bewegt man sich rund 22% unter den damaligen Spitzenwerten. Derzeit liegen die Werte fast gleichauf mit den Zahlen aus dem Jahr 2012.

Obwohl die Preise in Girona so stark stiegen, liegen sie doch auf Augenhöhe mit denen in ganz Spanien – hier wurden durchschnittlich 1.636 Euro / qm ermittelt.

Bei den gesamten Zahlen handelt es sich wie erwähnt um Durchschnittspreise. Neues Wohneigentum bzw. Immobilien bis zu einem Alter von fünf Jahren sind noch einmal 10 – 15% teurer, während alte Häuser dementsprechend preiswerter sind.

Freitag 24. Mai 2019 24.05.19 20:08

          

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