EMPURIABRAVA, 26.05.2019 - 01:42 Uhr

Immobilienpreise in Spanien stiegen in vier Jahren um 30 Prozent

KATALONIEN / SPANIEN: Der Billigboom bei Immobilien scheint endgültig vorbei zu sein. Die Grundbuchämter Spaniens gaben eine Studie heraus, nach dem die Preise für Immobilieneigentum in den letzten vier Jahren um dreissig Prozent und im letzten Quartal 2018 um 8,22% gestiegen sind.

Die Studie belegt aber auch, dass die Preise in Spanien praktisch bis zum Jahr 2014 kontinuierlich sanken und erst seitdem wieder im Steigflug sind. Doch noch ist der Berggipfel nicht erreicht, liegen die Immobilienwerte doch noch immer um 16% niedriger als ein Jahr vor dem Immobiliencrash im Jahr 2008.

Experten sagen nun jedoch eine Verlangsamung des Anstiegs voraus und von einer von so manchem vorausgesagte Immobilienblase ist weit und breit nichts zu sehen.

Ob teuer oder nicht: laut dem spanischen Statistikinstitut INE wurden 2018 zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder mehr als eine halbe Million Immobilien verkauft, nämlich genau 516.680. Die Höhe der durchschnittlichen Hypothek stieg auf 129.000 Euro, was gegenüber den letzten Zahlen eine Steigerung um 2,8% bedeutet.

Von den verkauften 526.000 Immobilien gingen mehr als 65 an Ausländer. Am meisten von Ausländern wurde auf den Balearen (34%), den Kanaren (26%) und rund um Valencia (26%) gekauft. Katalonien taucht in dieser Liste erst weiter hinten auf. Die meisten ausländischen Käufer waren Briten, Franzosen und Deutsche.

 

 


Freitag 03. Mai 2019 03.05.19 18:01

          

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