EMPURIABRAVA, 19.08.2019 - 18:41 Uhr

Alt Empordà entwickelt sich immer mehr zum Hotspot für internationalen Rad-Tourismus

ALT EMPORDÀ / KATALONIEN / SPANIEN: Viele werden es schon bemerkt haben: auf den Strassen des Alt Empordà, also unserer Region, sieht man immer mehr Radfahrer auf den Strassen und diese radeln nicht nur zum Bäcker oder zur Post, sondern erkunden immer öfter die Umgebung auf zwei Rädern und kilometerlange Touren sind eher die Regel denn die Ausnahme.

Das Alt Empordà bietet aber auch für jede körperliche Fitness Toren und Ausflüge. Leute, die nur im Urlaub den Drahtesel besteigen, finden leichte und recht kurze Touren vor, andere mit mehr Übung und Erfahrung können lange, aber doch nicht allzu schwere Exkursionen starten und für diejenigen, für die auch 80 – 100 Kilometer kein Problem darstellen, gibt es genügend Misch-Touren, die zwischen Flachland und Bergen wechseln.

Und ja: es gibt auch die, denen keine Steigung zu steil, keine Untergrund zu schwierig und keine Tour zu anstrengend ist und die schon mal einen Hügel mit 25% Steigung in Hochgeschwindigkeit hochpreschen. Aber auch für diese aussergewöhnlich trainierten Sportler gibt es genügend Strecken in den Bergen und diesen Fahrern macht auch eine Anfahrt von 100 Kilometer oder mehr mit dem Rad nichts aus: das nennt man dann leichtes Aufwärmen.

Nun gibt es hier eine Vereinigung, die sich „Bicitranscat“ nennt und die es sich u.a. zum Ziel gemacht hat, befahrbare Wege zwischen der hiesigen Küste in Richtung der französischen Stadt Perpignan auszumachen und natürlich auch zu publizieren.

Die Zahl dieser Touren ist naturgemäss begrenzt und aus diesem Grund geht man nun seit einiger Zeit neue Wege und versucht, das Alt Empordà in der Welt des Fahrrad-Tourismus noch mehr zu positionieren. In Zusammenarbeit mit der katalanischen Agentur für Tourismus hatte man in diesem Jahr die Möglichkeit, sich auf diversen Spezial-Messen für Tourismus (Madrid, Irun, Lyon) oder Veranstaltungen für Wanderer und Radfahrer (u.a. im niederländischen Utrecht) zu präsentieren und reichlich Werbung für das Alt Empordà zu machen.

Ein anderer nun beschrittener Weg zur besseren Kenntnisnahme der Region in der Welt ist intensive Teilnahme an „PressTrips“ und „BlogTrips“, in denen man Spezialisten anspricht – auch eine Vielzahl von Journalisten grösserer Publikationen – und diese kommen auf Einladung dann auch gerne ins Alt Empordà und berichten ausführlich über die Vorzüge dieser herrlichen Region.

Zwei Punkte müssen noch erwähnt werden:

1. nur reine Radtouren anzubieten zieht heutzutage niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Der Besucher – auch der sportliche – erwartet neben der Ausübung seine Hobbys weitere Freizeitangebote und auch eine ansprechende Gastronomie, gerne auch gehoben. Aber auch hier kann das Alt Empordà punkten, denn die Zahl der Top-Restaurants mit Angeboten der regionalen Küche ist enorm und auch sonst hat die Gegend nicht nur Strand und Sonne zu bieten, sondern auch ein geradezu sensationelles kulturelles Angebot.

2. nicht umsonst kommen die besten Rad-Profis immer gerne in die Region – auch viele Monate im Jahr – um zu trainieren und sich auf die lange und anstrengende Saison vorzubereiten. Aktuell hält sich der zweimalige Gewinner des „Iron Man Hawaii“, der Deutsche Jan Frodeno regelmässig für ein halbes Jahr in der Provinz Girona auf und bekannt ist auch, dass der leider wegen Dopings überführte siebenmalige Gewinner der Tour de France, der Amerikaner Lance Armstrong, praktisch ständig hier lebte – er hatte sich sogar in der Altstadt von Girona ein Haus gekauft – und mit seinen Mannschaftskollegen des US Postal-Teams hier trainierte. Möglicherweise findet man noch weitere Top-Radprofis hier, aber Namen sind offiziell nicht bekannt.

Freitag 03. Mai 2019 03.05.19 17:57

          

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