EMPURIABRAVA, 20.05.2019 - 00:59 Uhr

Meeres-Vegetation an den Küsten des Empordà hat mit Zerstörung zu kämpfen

ALT EMPORDÀ / KATALONIEN / SPANIEN: Die Küstengebiete der Provinz Girona und vor allem des Alt Empordà  haben seit einigen Jahren mit einem Phänomen zu kämpfen, das so sehr selten vorkommt: ein ungewöhnlich niedriger Meeresspiegel (ARENA berichtete). Das führt dazu, dass die Meeresvegetation direkt am Küstenrand an Klippen mittlerweile komplett abgestorben ist und man dies vom Meer aus auch recht gut erkennen kann.

Vom Cap de Creus bis hinunter nach Blanes sieht man tote Pflanzen, die nur noch träge im Wind wehen. Aufmerksam darauf wurde Eduard Marquès, Direktor des Mückenkontrollzentrums, der regelmässig die Gestade abfährt, um den Wasserstand zu messen. Nachdem er Meeresbiologen darüber informiert hatte, bestätigten diese die ungewöhnliche Situation und lieferten dann auch sofort Erklärungen.

In erster Linie macht man den Mond für das Absinken des Spiegels verantwortlich, da der Erdtrabant seit einigen Monaten der Erde ungewöhnlich nahe und nachweislich für Meeresbewegungen – auch Ebbe und Flut – verantwortlich ist.

Daneben hat man die Wetterbedingungen der letzten Monate analysiert und kam zu dem Ergebnis, dass vor allem der viele Wind dazu beigetragen hat, das sich das Wasser zurückgezogen hat: es gab sehr viel Wind und zudem war das Wasser letzten Monat ungewöhnlich kalt und hatte keine Möglichkeit, sich auszuweiten. Die Biologen gaben jedoch Entwarnung und meinten, dass sich solche Vorkommnisse in unregelmässigen Abständen wiederholen und kein Grund zur Sorgen vorhanden sei.

Montag 11. März 2019 11.03.19 19:58

          

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