EMPURIABRAVA, 05.08.2020 - 17:59 Uhr

Castelló nimmt den Kampf gegen die Tigermücke auf

CASTELLÓ D‘EMPÚRIES / KATALONIEN / SPANIEN: Mit Beschluss auf einer Ratssitzung will das Rathaus in Castelló d’Empúries die Massnahmen gegen die Ausbreitung der Tigermücke ausweiten und auch auf den privaten Bereich ausweiten. Mit Vorsorgemassnahmen und Kontrollen will man dies bewerkstelligen und so seinen Teil dazu beitragen, das kleine gefährliche Tier möglichst fern von der Gemeinde zu halten.

Castelló und vor allem Empuriabrava mit seinem Mückenkontrollzentrum sind seit mehr als drei Jahrzehnten Vorreiter in Sachen Mückenbekämpfung und bei diesem Thema sogar Vorreiter in ganz Spanien. Mit dem Einzug der Tigermücke in der Region, die das gefährliche Dengue-Fieber verbreiten kann, hat das Zentrum seine Aktivitäten noch einmal verstärkt und in den vergangenen Jahren in Katalonien auch einige Erfolge verzeichnen können. Die Tigermücke hat die unangenehme Eigenschaft, dass sie sich praktisch überall vermehren kann wo sich ein stehendes Gewässer – sei es auch noch so klein – befindet und macht keinerlei Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Bereichen, sprich, sie fühlt sich überall wohl.

Das Rathaus wird auch weiterhin die Naturzonen und öffentlichen Wege kontrollieren Wege kontrollieren und bei Bedarf einschreiten, aber dies kann man nicht im privaten Bereich der Bürger und hier müssen diese aktiv werden. Aus diesem Grund bittet man die Einwohner darum, auf stehende Gewässer – Pfützen, Lachen, Brackwasser in alten Blumentöpfen, Reifen oder anderen Behältern etc. – zu achten und diese möglichst trocken zu legen. Je weniger Möglichkeiten die Tigermücke (und natürlich auch andere Mosquitos) hat um ihre Eier abzulegen, umso kleiner wird die Population des Insekts gehalten.

Das Mückenkontrollzentrum wird auch weiterhin die umliegenden Felder, Naturschutzgebiete und sonstige Flächen „bearbeiten“ und umweltschonende Mittel einsetzen, um der Mückenplage Herr zu werden, doch ab diesem Jahr müssen auch zum ersten Mal die Bürger auf Bitte des Rathauses hin aktiv werden. Schauen Sie mal in Ihren Garten, ob sich nicht irgendwo verstecke Pfützen befinden und eventuell schon von Tigermücken belagert werden und legen sie diese Wasseransammlung dann trocken – man hilft damit sich selbst, seinen Nachbarn und auch dem Rathaus.

Donnerstag 02. Juni 2016 02.06.16 10:55

          

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