EMPURIABRAVA, 25.02.2020 - 04:01 Uhr

Barcelona: Augen auf im Strassenverkehr

BARCELONA / KATALONIEN / SPANIEN: Seit das Mobiltelefon Einzug hielt, konnte man auf den Strassen immer Menschen sehen oder beim Autofahren beobachten, deren Aufmerksamkeit völlig von diesem neuen Spielgerät gefangen war. Jetzt hat sich die Tendenz noch verstärkt. Die iPhones, Blackberrys und sonstiger Elektronikplunder  bringt viele der Besitzer in Todesgefahr. Denn sie werden ungezwungen auf der Strasse in Bewegung gesetzt und fesseln dann nicht nur das Auge, sondern offenbar auch das Gehirn des Benutzers. Todesmutig  gehen diese Leute auf die Zebrastreifen los, die in Spanien ja ohnehin nur zur Verzierung da sind und keinerlei Fussgängerschutz bieten.

Jetzt wurde in Barcelona eine Autofahrerin freigesprochen, die im Innenstadtverkehr einen Mann totgefahren hatte. Zur Begründung des Freispruchs hiess es, der Mann habe zum Zeitpunkt des Unfalls mit dem Handy telefoniert. Spanien steht an der Spitze der Verkehrstoten, die als Fussgänger ums Leben kamen!

Die neuesten Elektronikerfindungen haben bereits rund 8 % der Uniabsolventen hierzulande zu Menschen gemacht, die eine irrationale Angst empfinden, wenn sie einmal ihr Handy nicht bei sich tragen. Andere leiden unter der Sucht, zu jedem Zeitpunkt des Tages und der Nacht messages verschicken und empfangen zu wollen und die noch bis spät abends im Bett immer die neuesten Nachrichten abhören.

Donnerstag 15. Dezember 2011 15.12.11 21:30

          

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