EMPURIABRAVA, 25.02.2020 - 04:35 Uhr

Mörder von Olot ist zurechnungsfähig

OLOT / KATALONIEN / SPANIEN: Beim Landgericht in Girona wurde am Wochenbeginn das Verfahren gegen den Mörder von Olot eröffnet. Der Mann hatte fast auf den Tag vor einem Jahr vier Menschen kaltblütig mit seinem Jagdgewehr erschossen. Es war der Chef des kleinen Bauunternehmens, für den der angeklagte Pere Puig Puntí gearbeitet hatte, dessen Sohn und später zwei Angestellte einer Sparkasse, bei der der Täter ein Konto unterhielt. 

Die Anwältin zu seiner Verteidigung wollte  die Anwesenden davon überzeugen, dass der Angeklagte zum Zeitpunkt der  Taten nicht zurechnungsfähig gewesen sei. Sie brachte dazu eine Stellungnahme von zwei Psychologen vor, die bescheinigten, der Täter sei ausser sich gewesen, als er die Verbrechen verübte. Die Staatsanwaltschaft dagegen ging davon aus, dass die Tat sorgfältig geplant war. Sie forderte 80 Jahre Haft für Puig Puntí sowie  und eine halbe Million Euro an Entschädigung für die Familien der Opfer.

Mittwoch 14. Dezember 2011 14.12.11 21:33

          

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