EMPURIABRAVA, 02.10.2022 - 22:05 Uhr

Bei Bootstour in die Cala Jóncols “Mittelmeer-Sternrochen” gesichtet und gefilmt

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: So kann es gehen: da macht die Familie Anette und Adrian Kiessling mit Tochter Kim Hummerich von Empuriabrava aus eine Bootstour Richtung Cala (Bucht) Jóncols bei Roses und plötzlich kreuzt ein Rochen - nach Wikipedia-Recherche handelt es sich um einen “Mittelmeer-Sternrochen” - gemächlich am Boot vorbei und schon wurden von der Tochter Fotos und Videos gemacht, um das seltene Ereignis für die Nachwelt zu sichern.

Da weder die Kiesslings noch ARENA Meeresbiologen mit fundierten Kenntnissen des Meeresgetiers sind, musste Wikipedia herhalten und hier fand sich folgendes:

Der Mittelmeer-Sternrochen (Raja asterias) ist ein im Mittelmeer endemisch vorkommender Rochen aus der Familie der Rajidae (Echte Rochen) in der Klasse der Knorpelfische (Chondrichthyes). Ausgewachsene Tiere können eine Länge von bis zu 80 cm erreichen; Weibchen sind ab einer Größe von ca. 56 cm geschlechtsreif, Männchen bei ca. 52 cm. Entlang des Rückens und des Schwanzes verläuft mittig eine Reihe schmaler, gebogener Dornen (sogenannte Orbitaldornen). Diese Reihe von 50–60 leicht unregelmäßigen Dornen erstreckt sich vom Nacken bis zur ersten Rückenflosse, teilweise ist sie entlang des Rückens unterbrochen.

Die sehr zerstreut lebende Rochenart hat ein Verbreitungsgebiet, das sich vor allem auf das zentrale und westliche Mittelmeer beschränkt.  Im Allgemeinen wird die Art als im Mittelmeer endemisch angesehen, neuere Funde einzelner Individuen im Atlantik (Golf von Cádiz) sprechen jedoch für eine Verbreitung auch außerhalb des Mittelmeeres.

Mittelmeer-Sternrochen leben bevorzugt in küstennahen (benthischen) Gebieten, auf sandigen oder schlammigen Böden, teilweise graben sie ihren Körper auch in das Sediment ein.Diese Art kommt in flachen Gewässern bis hin zu einer Tiefe von 150 m vor, hauptsächlich aber in Bereichen von 20–80 m. Im Ionischen Meer wurde ein Exemplar auf 343 m Tiefe dokumentiert.

Die Art wird nicht kommerziell gefischt. Die IUCN stuft den Mittelmeer-Sternrochen trotzdem als NT („near threatened“) mit einem sinkenden Bestand („decreasing“) ein. Besonders im katalanischen Teil des Mittelmeeres wurde innerhalb der letzten 10 Jahre ein Rückgang der an Land gebrachten Mittelmeer-Sternrochen verzeichnet.

Selbstverständlich wurde dem armen Rochen von den Ausfläuglern nichts getan und nach ein paar Minuten schwamm er wieder seines Weges.

Quellen: Einige Abschnitte des Textes stammen aus Wikipedia.de, die übrigen von ARENA.
Foto: Kim Hummerich 

Infos: Restaurant Barazza

Sonntag, 2022-07-31 18:36

  

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