EMPURIABRAVA, 18.12.2017 - 12:11 Uhr

Els Excursionistas: Wir wanderten von Albanya nach Sant Llorenc de la Muga

Von Herbert Strothbäumer
Am Dienstag, den 7. Dezember, fuhren wir auf der Landstraße GI-511 nach Albanya. Die Wetter- propheten hatten Recht behalten, denn die Temperaturen gingen bei schönstem Sonnenschein über die 20 Grad Marke hinaus – und das einen Tag nach Nikolaus. Immerhin kamen 27 Wanderer zusammen, um die schöne Strecke durch die Berge zu genießen. Von Albanya wanderten wir auf dem Fernwanderweg GR-11 vorbei am Puig de la Canova (379 m)Richtung Norden durch die Serra de Ferreros.  Insgesamt bewältigten wir über 300 Höhenmeter, als wir  am höchsten Punkt der Strecke auf einer Höhe von rund 580 Metern ankamen. Am Collet de Palomeres verließen wir den GR-11 ostwärts  und durchquerten die Serra de Sant Jordi. Am den Ruinen von Can Camps machten wir eine wohlverdiente Pause und wendeten uns danach wieder in südliche Richtung. Von nun an ging es permanent bergab, was uns durch die inzwischen sommerliche Mittagshitze sehr entgegen kam, denn der Aufstieg war schon recht schweißtreibend. Als  wir Sant Antoni passiert hatten, erspähten wir in der Ferne den Torre de Gualta, eins der Wahrzeichen von Sant Llorenc de la Muga, wo dieses Mal nach rund 14 Kilometern gegen 13.00 Uhr unsere Wanderung endete.  Über den sehenswerten Ort, auf dessen Marktplatz wir in der Sozialstation eine Erfrischungspause auf der Terrasse einlegten und unsere neuen Wanderfreunde Renate und Eckhard alle Getränke als Einstandsrunde übernahmen, habe ich früher schon ausführlich berichtet.  Im 10. JH dokumentiert eine Aufzeichnung den Namen des Ortes als Santi Laurenti  de Sambuca und verweist auf eine römische Siedlung. Schon 1311 gewährte König Jakob II. die Markt und Stadtrechte. Im 14. JH wurde aus der Siedlung eine befestigte Stadt mit einer mittelalterlichen Struktur. Unter Karl III. entstanden im 18. JH mehrere Waffenschmieden zur Herstellung von Munition. Daneben trugen Tuchmacher und der Erzbergbau zur wirtschaftlichen Blüte bei. Mitte des 19. JH lebten über 1100 Menschen hier. Bedingt durch den Niedergang der Landwirtschaft, die industrielle Holzwirtschaft und der zunehmenden Erzimporte sind es heute nur noch rund 200 Einwohner in Sant Lorenc de la Muga.   Unseren Tag  ließen wir im Sancho Panza in Figueres mit einem guten Essen ausklingen.
Unsere nächste Wanderung findet am kommenden Dienstag, den 14. Dezember, statt. Dazu treffen wir uns wieder vor dem Mercadona in Empuriabrava um 09.00 Uhr. Einzelheiten dazu erfahrt Ihr am Samstag hier. Bis dahin verbleibe ich mit dem Wunsch nach immer festem Boden unter den Füßen in einer schönen Adventszeit und vielen Grüßen als Ihr und Euer Herbert mit Marijana und den Wanderhunden