EMPURIABRAVA, 26.06.2017 - 14:09 Uhr

„Els Excursionistas“: Wir wanderten von Tortella zur Brücke über den Llierca

Von Herbert Strothbäumer
Am letzten Dienstag, den 30. November, regnete es Bindfäden, und so verlegte ich die geplante Wanderung einfach auf den folgenden Mittwoch. Anders als wir es von Deutschland gewohnt sind, wo es dann tagelang schüttet, war es hier nur einen Tag später wieder schön und die Sonne ließ sich wie gewohnt blicken. Wir fuhren mit 19 Teilnehmern (alle übrigen hatten den Tag logischerweise schon anderweitig verplant) zunächst nach Besalu und weiter auf der neuen Autovia  bis zur Abzweigung Argelaguer. Der Ausgangspunkt der Wanderung war der interessante Ort  Tortella in der Alta Garrotxa. Er befindet sich zwischen den Flüssen Llierca und Julias, die beide letztendlich in die Fluvia münden. Tortella wird auch als Tor zur Alta Garrotxa bezeichnet und ist Geschäfts- und Servicezentrum für die ganze Region, wo die Tradition und das Moderne auf charmante Art zusammen kommen.  Wir parkten unsere Fahrzeuge etwas außerhalb des Ortes auf dem Parkplatz in der Nähe des Restaurants Casino. Von dort ging es auf den Fernwanderweg GR-1  mit ständigem Blick auf die schneebedeckten Berge. Zur Überquerung des Baches „Clot de l`Infern“ mussten wir ein tiefes Tal durchqueren.  Die  Siedlung „el Serrat del Pont“  ließen wir rechts am Wege liegen und erreichten  schließlich unser Endziel, das absolute Highlight dieser Wanderung.  Die außergewöhnliche romanische Lierca-Brücke aus dem 14. Jahrhundert, die Ziel aller Ausflüge in diese Gegend ist und bleiben wird,  soll eine der größten Bogenbrücken sein und ist Motiv auf allen Ansichtskarten der Region. Nachdem wir nahe der Brücke  auf dem Campingplatz Montagut dieses Mal wegen der Winterpause nichts zur Erfrischung bekamen, machten wir unsere große Pause direkt auf der „Pont de Llierca“. Danach traten wir den Rückweg  über einige Umwege an, da es die Zeit gestattete.  Wir passierten u.a. die schönen Anwesen Can Martis und Malleu bevor wir die schöne Landschaft von „les Calancies“ durchquerten. Nach einer Kurzbesichtigung von Tortella  mit der gigantischen Kirche Santa Maria auf einem Hügel kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt zurück. Die Gesamtlänge der Strecke betrug nur 10 Kilometer, und so fuhren wir noch zum Riu Borro, um die sogenannten Pools der Garrotxa wenigstens einmal gesehen zu haben. Gegen 13.30 Uhr kehrten wir dann bei unserem Freund Michael im Gasthaus Casino zu einem  guten Mittagsmenü ein. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Entscheidung, dieses Mal am Mittwoch zu wandern, die richtige war.
Die nächste Wanderung findet am kommenden Dienstag, den 07. Dezember, statt. Dazu treffen wir uns wieder vor dem Mercadoner in Empuriabrava. Einzelheiten dazu erfahrt ihr am Samstag hier. Bis dahin verbleibe ich mit den besten Adventswünschen und herzlichen Grüßen als  euer Herbert mit Marijana und den Wanderhunden Stella und Elvis