EMPURIABRAVA, 27.03.2017 - 12:49 Uhr

„Els Excursionistas“: Wir wanderten von Vilamaniscle nach la Valleta

Von Herbert Strothbäumer
Am  vergangenen Dienstag, den 23. November, nahmen trotz Tramontana immerhin 20 Wanderer bei schönstem Sonnenschein eine Strecke in unmittelbarer Nähe unseres Heimatstandortes in Angriff.  Sie alle konnten sich davon überzeugen, dass es  in unserem Hinterland  sehr viele kleine Orte gibt, die durch besonderen Charme bezaubern, in eine geschwungene, grüne Landschaft eingebettet sind und keinen Vergleich zum Beispiel mit der Toskana zu scheuen brauchen.  Sehr idyllisch gelegen ist das Dorf Vilamaniscle in einer Höhe von 170 Metern und nur knapp 4 Kilometer hinter Garriguella an den Ausläufern des Alberes-Gebirgszuges, wo wir unsere Wanderung starteten.  Zunächst blies uns der kalte Starkwind kräftig in die Gesichter, denn es ging bergauf gen Norden. Wir überquerten den Coll del Quirc  (246,6 m) und folgten im weiteren Verlauf dem Fernwanderweg GR-11. Nachdem wir das Gebiet der Serra de la Baga d`en Ferran im Windschatten durchquert hatten, erblickten wir unten im Tal die schöne Kirche St. Sylvester von Valetta.  Sie liegt  an einem Bach  zwischen den Hügeln von Sant Silvestre (304 m) und Puig del Llop (454 m) und wird immer noch betrieben. Das romanische Gebäude ist 14,50 m lang und 7,20 m breit.  Die „Friends of St. Sylvester“ restaurieren die Kirche und das dazugehörige Grundstück ständig mit Hilfe von Spenden und feiern jedes Jahr dort ein großes Fest. Aufgrund des immer stärker aufkommenden Sturmes entschloss ich mich, dieses Mal nicht den beschwerlichen Weg über la Valleta nach unten zu nehmen, sondern über einen Rundweg durch die Berge von la Mata entlang des Riera de Vilamaniscle  windgeschützt zu unseren Fahrzeugen zurück zu kehren.  So fuhren wir zum Kloster Sant Quirc de Colera und machten in dem gegenüber befindlichen Restaurant unsere große Pause. Wanderfreundin Marion spendierte anlässlich ihres Geburtstages am Montag die Getränke und wir ließen sie hochleben durch mehrere Ständchen. Nachdem  wir dort in entspannter Form  und windgeschützt unsere Erfrischungen eingenommen hatten, besuchten wir noch einen Imker in Garriguella  und sorgten bei ihm für reichlich Honigumsatz. Danach ging es zum wohlverdienten Buffet in das Restaurant Neptu in Castello. Als wir gegen 16.00 Uhr die Heimfahrt antraten war die Tramontana wie weggeblasen.  Die nächste Wanderung am kommenden Dienstag, den 30. November, starten wir wieder vor dem Mercadona in Empuriabrava und garantiert ohne Sturmwind. Einzelheiten dazu erfahrt ihr am Samstag hier.
 Bis dahin verbleibe ich mit dem Wunsch nach immer festem Boden unter den Füßen bei immer optimalsten Wetterbedingungen und vielen Grüßen als Ihr und Euer Herbert mit Marijana und den Wanderhunden Elvis und Stella