EMPURIABRAVA, 22.09.2017 - 02:45 Uhr

„Els Excursionistas“: Wir wanderten zum ersten Mal in der neuen Wandersaison im Regen

Von Herbert Strothbäumer
Am vergangenen Dienstag, den 21. September 2010, ging die Sommer-Wanderpause für die Stammwanderer zu Ende. Gleichzeitig endeten damit auch die leichten, meist bergab führenden Touren im Schatten, um der Hitze zu trotzen.  Die Wetterprognosen sahen für den Tag nicht gut aus, denn es waren Unwetter mit Starkregen für unser Wandergebiet angekündigt. Doch wie fast immer irrten sich die Wetterfrösche, denn nur ein leichter Landregen begleitete die 42 anfänglichen Teilnehmer. Fünf brachen vorzeitig  bereits auf der Anfahrt  nach Besalu die Tour ab, da sie keinen Regen mochten. Dort  bogen wir ab auf den Fernwanderweg GR-2 und parkten  in der Nähe des Campingplatzes an der Fluvia.  Vorbei am „Font de l`Amettler“ wanderten wir immer in Sichtweite des Flusses auf einer Höhe von 200 Metern über dem Meer mit überhaupt keiner Fernsicht durch den Regen auf Besalu und den „Mont“ auf welchem sich das allseits bekannte Kloster Mare del Deu befindet, und was man sonst wunderbar sehen kann.  Nach rund 4 Kilometer verließen wir die Schotterstraße und bogen rechts ab in den Wald. Der nun beginnende Wanderweg führte stetig aufwärts, war aber durch die Nässe glitschig und gefährlich zu begehen.  So entschied ich nach einem Teilstück, wieder die Fahrstraße  zu benutzen, was alle Teilnehmer begrüßten. Am Ende erreichten wir nach 1500 m unser Ziel, das schöne Kloster Sant Ferriol. Schon bei der Anfahrt auf der N-260 ist es bei klarer Sicht von sehr weit zu sehen. Leider konnten wir nun von oben die schöne Aussicht, speziell auf die mittelalterliche Gemeinde Besalu, bei dem Regen und Unsichtigkeit vergessen.  Der historische Ortskern birgt in seinen alten Gassen mit Fachwerkbauten verschiedene Beispiele des Zusammenlebens zwischen der in der Gegend seit dem Mittelalter ansässigen jüdischen Gemeinde und den Bürgern christlichen Glaubens. In früheren Berichten habe ich den Ort schon ausführlich beschrieben und ihn immer wieder als besonders besuchenswert geschildert.  Nachdem wir in den 3 Schutzhütten des großen Grillplatzes am Kloster Sant Ferriol, dessen Kirche immer noch genutzt wird und wo sich eine Quelle auftut,  unsere große Pause gemacht hatten, traten wir den Rückweg an. Dazu nahmen wir nicht den schmalen Waldweg, sondern wieder den Fahrweg. Nach ca. 10 Kilometer erreichten wir dann unsere Fahrzeuge. Da bis zum geplanten Mittagsmenü im Restaurant Oliveras um 14.00 Uhr noch Zeit  übrig war, haben wir in der Bar an der historischen Fluvia-Brücke so durchnässt wie wir alle waren noch ein wärmendes Getränk zu uns genommen. Trotz der widrigen Umstände wegen des schlechten Wetters – der Regen hörte um 15.30 Uhr auf – hat die Wanderung allgemein gefallen, und alle versprachen, nächsten Dienstag wieder dabei zu sein. Dafür habe ich das Wanderziel kurzfristig geändert. Statt – wie angekündigt – in die Garrotxa, geht es nach Tapis. Dazu treffen wir uns am 28. September wieder vor dem Mercadona in Empuriabrava. Einzelheiten erfahrt Ihr am Samstag hier. Bis zum nächsten Event verbleibe ich mit dem Wunsch nach immer festem Boden unter den Füßen, bei optimalsten Wetterverhältnissen, und vielen Grüßen als Ihr und Euer Herbert mit Marijana und den Wanderhunden Elvis und Stella