EMPURIABRAVA, 18.08.2017 - 01:32 Uhr

Wie schütze ich mich vor Taschendieben?

Die Urlaubsfreude währt nicht lange, wenn die Reisekasse abhanden kommt. Um im Urlaubsland keine böse Überraschung zu erleben, sollten einige grundlegende Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden. Beliebte Plätze für Langfinger sind Fußgängerzonen, beliebte Touristenattraktionen, Märkte und öffentliche Verkehrsmittel. Auch an Bahnhöfen und Flughäfen kommt es gehäuft zu Diebstählen.

Als Tourist sollte man generell besonders aufmerksam sein an belebten Orten, an denen sich große Menschenmassen ansammeln. Durch das Gedränge gelangen die Diebe in Körpernähe und können so, in der Regel unbemerkt, Bargeld, Kreditkarte oder Wertgegenstände wie Handys und Kameras entwenden. Hat das Opfer den Diebstahl bemerkt, ist der Täter in der Regel längst in der Menschenmenge verschwunden.

Lassen Sie ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt. Auch im Gedränge und in stressigen Situationen sollten Sie ihr Gepäck und ihre Wertgegenstände immer im Blick haben. Bargeld, EC- und Kreditkarten sollten Sie immer sicher verstaut am Körper tragen. In der Seitentasche des Rucksacks zum Beispiel sind diese nicht besonders sicher. Zu leicht ist diese von Dieben geöffnet, ohne dass der oder die Betroffene etwas davon mitbekommt. Auch eine locker in der Hosentasche sitzende Geldbörse ist schnell entwendet. Im Idealfall sollte man nicht alle Zahlungsmittel am gleichen Ort aufbewahren. Wer zum Beispiel Bargeld, EC- und Kreditkarte sowie Reiseschecks zusammen in einer Brieftasche aufbewahrt, läuft Gefahr, im Fall des Verlusts der Brieftasche ohne Zahlungsmittel dazustehen.

Sicherheitsmaßnahmen im Urlaubsland

Bewahren Sie Bargeld, Reiseschecks und Kreditkarte grundsätzlich an einem sicheren Ort auf. Dafür ist ein Hotelsafe sehr sinnvoll. Falls Sie tagsüber unterwegs sind, ist es ratsam, nur so viel Bargeld mitzunehmen, wie Sie für den jeweiligen Tag benötigen. Für Individualurlauber oder Rucksacktouristen, die eher in billigeren Unterkünften übernachten, ist es empfehlenswert, nicht die Zahlungsmittel vor Ort zu hinterlegen, sondern diese an einem geeigneten Platz am Körper aufzubewahren.

Tipps bei Verlust von Karten oder Schecks

Wenn trotz aller Sicherheitsvorkehrungen dennoch EC- bzw. Kreditkarten oder Reiseschecks vermisst werden, sollte sofort die Bank verständigt werden. Hierfür wurde die einheitliche Sperrnotrufnummer 116 116 eingerichtet, an die fast alle Banken in Deutschland angeschlossen sind. Ist die eigene Hausbank nicht angeschlossen, bekommt man unter der + 49 116 116 alle weiteren Informationen. Die Bank sperrt dann die entsprechenden Karten und Schecks. Reiseschecks werden in der Regel innerhalb von 24 Stunden ersetzt. Bei EC- und Kreditkarten dauert dies etwas länger. Um Reiseschecks sperren zu lassen, benötigt die Bank die Nummer der Schecks und den Kaufbeleg.