EMPURIABRAVA, 27.03.2017 - 12:57 Uhr

Sant Miquel del Fai

Die Eintrittspreise ärgern einen! Aber der Ärger hält dann ungefähr 15 Meter, nämlich genau soviel, wie man braucht, um über die alte Steinbrücke zwischen zwei Felsen hindurchzugehen und den ersten wunderschönen Blick über das Tal zu genießen, an dessen Ende Sant Miquel del Fai liegt.

Nachdem wir beim Abstieg zum Monasterio schon vom Madroño (Erdbeerbaum) genascht hatten, gingen wir weiter, parallel zu einem glucksenden, plätschernden, domestizierten Bächlein, bis zum Eingang des Klosters. Dieses Glucksen und Plätschern sollte uns jetzt 3 Stunden nicht mehr verlassen.Um es kurz zu machen: man weiß nicht, ob es die an den Fels geklebten oder hineingehauenen Bauten sind - u.a. eine Kapelle aus dem 10 Jh. - der hohe Wasserfall, der dauernd im Hintergrund rauscht, das Grün der Bäume, Pflanzen und besonders der Moose, die unter einem ständigen Wassertropfen ein Grün wie Aquariumpflanzen entwickeln, oder die kleine Grotte, der Weg hinter dem Wasserfall, die sonnenbeschienenen Bänke zum Ausruhen - wahrscheinlich trägt einen alles zusammen in eine Welt in der Wasser, Pflanzen und Steine eine magisch-heilige Verbindung eingegangen sind. Auf jeden Fall war bei allen der kurvige Hinweg und der Eintrittspreis vergessen.

Sant Miquel del Fai bietet noch ein Restaurant, auch für besondere Anlässe, ein Museum mit audiovisuellem Vortrag, sowie einen Picknick- mit Kinderspielplatz. Für Kinder gibt es übrigens sonntags von 12-15 Uhr auch Aktivitäten.

Weitere Infos über den Ort, Anfahrtspläne, geschichtliche Hintergründe, Attraktionen und Aktivitäten im Internet.

Eintritt: 6 Euros für Erwachsene, 4,5 für Rentner und 3 Euro für Kinder. Club Super 3 Mitglieder Eintritt frei