EMPURIABRAVA, 22.03.2019 - 23:25 Uhr

Roses erlebte drei Tage Karneval mit viel Freude, Humor und sehr vielen Besuchern

ROSES / KATALONIEN / SPANIEN: Das war am Wochenende mal ein Karneval wie man ihn eigentlich immer gerne hätte. In Roses zog der diesjährige Fasching an den drei Tagen von Freitag bis Sonntag Zehntausende an und bei herrlichem Wetter, angenehmen Temperaturen mit wenig Wind und vor allem ohne Regen genossen die Menschen die ewig langen Züge mit mehr als 3.000 Teilnehmern und 56 Festwagen. Allgemein herrschte eine tolle Stimmung – bei Teilnehmern und Besuchern – und zwar an allen Tagen. Die Gäste kamen aus allen Landesteilen – nicht nur aus der Provinz Girona – sondern aus Katalonien und Spanien, zudem zählte man zahlreiche Franzosen, kurioserweise eine bolivianische Gruppe und auch einige Deutsche.

Die Bars und Restaurants an der Strandpromenade, Avinguda de Rhode, machten Bombengeschäfte und waren bis tief in die Nacht proppevoll.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es trotzdem und das war der Krach. Man hatte das Gefühl, dass die Lautsprecher auf den Wagen immer grösser, die Bässe immer tiefer und sonstige Instrumente immer lauter werden. Jeder möchte den Vorder- und Hintermann übertönen und heraus kommt eine Wand aus Musik, die in ihren Ausmassen einem sehr heftigen Heavy Metal-Konzert gleichkommt – und diese sind schon gesundheitsgefährdend laut. Einige Anwohner aus der näheren und weiteren Umgebung haben sich bitterlich darüber beschwert, dass sie fast den ganzen Tag und auch noch in der Nacht auf ihren Sofas und Betten herumgeschüttelt wurden, als ob es sich um mit Wasser gefüllte Matratzen gehandelt hätte. Das sollte man vielleicht doch mal die Dezibelmaximalwerte überdenken – so um die kuschelige 100 - 120 dB kann man ein paar Minuten noch ganz gut ertragen, ohne gleich einen Tinnitus zu bekommen (die meisten jedenfalls).

Montag 04. März 2019 04.03.19 18:35

          

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