EMPURIABRAVA, 10.12.2018 - 06:04 Uhr

Oktoberfest 2018 in Empuriabrava übertraf alle Erwartungen

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Vier Tage Oktoberfest im Festzelt am Hafen von Empuriabrava sind vorbei und schon jetzt vermelden die Veranstalter ein deutliches Plus an Besuchern gegenüber der ersten Ausgabe im vergangenen Jahr.

Die Ausgabe 2018 war in sich aber auch wesentlich schlüssiger und besser durchdacht. Viel überflüssiger Klickerkram aus dem letzten Jahr wurde weggelassen und man konzentrierte sich auf das Wesentliche – und das mit Erfolg.

Allein die Auftritte der deutschen Gruppe „Altdorfer Stockwerkmusikanten“ gab dem Fest das richtige Flair und wenn auch so mancher die Musik nicht so spannend fand, kam die Gruppe doch sehr gut an und konnten den ausländischen Besuchern so ein schönes Bild vom Flair mit deutscher Volksmusik vermitteln. Und tatsächlich: sogar die sonst so kühlen Katalanen sah man immer wieder mit den Füssen wippen, die Spanier zeigten schon ein wenig mehr Begeisterung und sogar die Franzosen konnten von den Auftritten vollends überzeugt werden. Von den deutschen Besuchern brauchen wir nicht zu reden – die fanden es fast alle toll.

Vergessen wollen wir aber auch nicht die Band „Ein Prosit Polka“ aus Saragossa, die abwechselnd deutsche und spanische „Gassenhauer“ im Programm hatten und wirklich zu begeistern wussten und Jean François Brusco, der Franzose mit dem Elektro-Akkordeon aus Toulouse, der mit aussergewöhnlichen Tönen – aber das richtig gut – das Zelt zu unterhalten wusste. Und last but not least wäre da noch „DJ Benny“, der die Pausen mit Musik vom Band überbrückte und ein Händchen dafür zeigte, was er auflegen musste. Der Stimmung tat die Musik aus der Konserve keinen Abbruch, eher im Gegenteil, denn so mancher sang aus vollem Hals die gespielten Songs mit, auch wenn Helene Fischer dabei war (ARENA's persönlicher Albtraum).

Zwar nicht so richtig gut angenommen wurden die Schaustellergeschäfte vor und neben dem Zelt, aber letztendlich gab es doch ein paar Mutige, die sich auf die ausgefallenen Karussells wagten oder an den Glücksständen spielten, um ihren Liebsten ein dann ganz schön teures Plüschtier zu erobern.

Als letzter Punkt das Essen. War es am Donnerstag noch etwas mühsam, überhaupt etwas zu bekommen, weil einfach zu wenig Personal da war, wurde dieses Problem an den Folgetagen perfekt gelöst. Es gab kaum noch Wartezeiten und das Essen kam dann sogar warm an den Tisch. An der Qualität gab es überhaupt nichts auszusetzen und teilweise wurden sogar ganz hervorragende Speisen ausgegeben wie die Currywurst (gross mit superleckerer Sauce) oder das typisch bayerische Gyros, das sogar einem Halb-Gourmet mundete und dieser meinte dann sogar, dass das Gedeck viel zu preiswert verkauft würde. Naja – wenn das mal nicht der Betreiber des Standes mitbekommt.....

Insgesamt gebürt den Veranstaltern und Verantwortlichen ein ganz dickes Lob und hier speziell an Chef Juan Carlos, der seit Wochen plante, bestellte, organisierte und alles regelte sowie seinem Team, der Festkommission des Ortes und der französischen Vereinigung Bienestar, die alle mitgeholfen haben, das Fest zu einem Erfolg werden zu lassen. Auf gar keinen Fall vergessen darf man den tollen und absolut lustigen „Conferencier und Animateur“ Glenn van den Bergh (weil er so gut war, hier ein wenig Schleichwerbung: er betreibt die Versicherungsagentur Catalana Occidente in Empuriabrava), der vier Tage mit kernigen Sprüchen durch das Fest führte und Kameramann Mike Seeboth, der sich ebenfalls n allen Tagen die Füsse wundlief und sicherlich während des Festes so um die 250 Gramm Gewicht verloren hat – man erkennt ihn kaum noch wieder......

Bilder zum Fest findet man auf www.arena-info.com in der Fotogalerie und bei youtube.com unter Eingabe der Begriffe arena und empuriabrava Videos.

Montag 01. Oktober 2018 01.10.18 19:47

          

Weitere Meldungen: