EMPURIABRAVA, 14.12.2018 - 07:03 Uhr

Parteien UDEM und Plataforma Cívica haben sich zusammengeschlossen

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Am vergangenen Donnerstag luden die Parteien UDEM und Plataforma Cívica in Centre Cívic in Empuriabrava ein, um eine politische Neuerung bekannt zu geben. Und neu ist tatsächlich, dass die beiden Parteien sich zusammengeschlossen haben, um sich bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr verstärkt und gemeinsam zu präsentieren.

Die Parteivorstände Xavi Martínez und Joan Puerto (UDEM) sowie José Gallego und Francisco Ortiz (Plataforma) erklärten der vorhandenen Presse, Kollegen anderer Parteien und einigen interessierten Bürgern ihre Ziele und diese sind uneingeschränkt zu befürworten. Man wollte noch nicht ins Detail gehen (das Wahlprogramm wird später vorgestellt), gab aber schon mal ein paar „Schnupperthemen“ preis und u.a. will man sich um die Infrastruktur kümmern, die Investitionen in Empuriabrava erhöhen, den Ort moderner und vor allem zeitgemässer machen, Empuriabrava als Motor der Gemeinde fördern, Arbeitsplätze schaffen und den Küstenort in der Welt präsenter machen. Das sind nur einige der Themen, andere werden folgen.

Die Politiker, die allesamt schon Erfahrung im Rathaus gesammelt haben, wollen keinen Krieg mit den anderen Parteien anfangen, sich auf das Wesentliche in der Gemeinde kümmern, keine Diskussion um die Farbe der Flaggen (gemeint ist die Unabhängigkeitsfrage) entflammen lassen und man will alle Vereine, Institutionen und Organisationen aus Empuriabrava in das politische Leben integrieren beziehungsweise sich deren Probleme anhören und Lösungsansätze finden.

Man ist aber durchaus nicht abgeneigt, der aktuellen Regierung die Stirn zu bieten, aber alles im fairen Rahmen – wobei man schon durchblicken liess, das man nicht unbedingt alle Entscheidungen des Bürgermeisters gut findet. Auf die Frage, ob man sich mehr auf Empuriabrava konzentrieren wolle, kam – natürlich, wenn auch zögerlich – als Antwort, das man niemanden benachteiligen wolle und selbstverständlich beide Ortsteile gleich behandeln würde. Praktisch als Nachschlag kam dann allerdings das Argument, das in letzter Zeit zu viel in Castelló investiert wurde....

Insgesamt macht die „Quadriga“ einen entschlossenen und sympathischen Eindruck – man kennt sich ja aber auch seit Jahren und die Jungs haben entgegen früherer Versammlungen schon viel im Auftreten, Artikulation und Argumentation dazugelernt – und man könnte ihnen durchaus zutrauen, das Geplante durchzubringen. Aber dafür müssten sie erst einmal gewählt werden und das liegt nun mal im Ermessen der Bürger. Aber nach dem ersten öffentlichen Auftritt haben die „Jungs“ schon mal gepunktet und das nicht zu knapp.

Samstag 12. Mai 2018 12.05.18 07:44

          

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