EMPURIABRAVA, 19.10.2018 - 06:42 Uhr

Roses: Auf Tapes-Route wurden 145.000 Tapes verkauft

ROSES / KATALONIEN / SPANIEN: Vom 6. bis 15. April fand in Roses die dritte Tapes-Route statt und die 71 teilnehmenden Läden verkauften in dieser Zeit 145.000 dieser kleinen Leckereien – 65.000 mehr als noch vor einem Jahr. Diese Zahl überstieg selbst die kühnsten Prognosen und mit durchschnittlich 14.500 Tapes inklusive einem Getränk an einem Tag konnte kräftig gepunktet werden. Es wäre wahrscheinlich noch viel mehr geworden, wenn das Wetter mitgespielt hätte. An einigen Tagen regnete es Bindfäden und da traute sich kaum jemand aus dem Haus.

Auch ARENA war mit Freunden unterwegs und das direkt zweimal. Einmal bei Regen und einmal bei herrlichstem Sonnenschein. Aber egal wie das Wetter war: die Freundlichkeit und der zuvorkommende Service war immer gleich – das sollte auch einmal positiv erwähnt werden.

Die Qualität der angebotenen Tapes war „fast“ durchgehend gut bis hervorragend. Lediglich in einem Lokal waren wir wegen der Einfallslosigkeit des Angebotenen etwas enttäuscht, bei allen anderen (die wir besuchten) stimmte die kleine Portion Essen und nach ein paar Lokalbesuchen war man dann auch satt.

Welches Lokal bot denn die besten Tapes an? Das ist jetzt ein wenig gemein gegenüber denen, die jetzt nicht erwähnt werden (aber noch einmal: wir konnten nicht alle besuchen), aber drei Lokale stachen etwas mehr hervor als die anderen. Da wäre zunächst das italienische Restaurant „La Cosa Nostra“, wo wir ein ganz tolles kleines Nudelgericht vorgesetzt bekamen, das einfach nur lecker war. Dann – und nicht weil er ARENA-Kunde ist – die Pizzeria di Roma von Naila und Enzo. Der Deutsch-Italiener bot ein grosses Stück Pizza mit Calçots mit einem superangenehmen Geschmack aus pikant und süss an. So was von lecker und davon haben wir dann insgesamt dreimal probiert – man muss sich ja schliesslich sicher sein. Knapper Punktsieger ist jedoch das Lokal „100% Jamón“. Dort gab es ein Stück pikante Wurst (so 15 cm lang), die auf einem Spiess steckte und auf ein Porzellanschwein gelegt wurde, in dem ein heftiges Feuer entzündet wurde und man sich die Chorizo, so hiess die Wurst, im Grunde genommen selber braten musste. Anschliessend wurde das Teil in ein Hot-Dog-Brötchen gelegt und dann verspeist. Soooooo gut, sooooooo pikant, soooooo unglaublich. Hier stimmte der Geschmack, dann vor allem die Präsentation und die mit viel Humor vorgetragene Präsentation des Chefs. Und das alles für 2,50 Euro inkl. einem Getränk.

Insgesamt war die Tapes-Route in diesem Jahr noch einmal einen Tacken besser als im vergangenen Jahr und man muss die 71 Lokale bewundern, die für wirklich kleines Geld – eben 2,50 Euro – ihre Produkte anboten und sich auch noch viel Mühe mit der Präsentation gaben. Einige Läden stellten extra Personal für diese 10 Tage ein und es stellt sich natürlich die Frage, ob sich das alles gerechnet hat. Mit den Tapes-Besuchern sind wahrscheinlich viele normale Gäste weggeblieben und unter dem Strich muss man diese Aktion wohl unter dem Begriff „Werbung“ ablegen, denn verdienen kann man mit dieser Aktion wahrlich nicht viel. Unter diesem Aspekt muss man den Teilnehmern noch mehr Achtung zollen, an der Route überhaupt teilzunehmen.

Samstag 28. April 2018 28.04.18 11:34

          

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