EMPURIABRAVA, 23.10.2018 - 16:30 Uhr

Schöne Karnevalsfeier vergangenen Samstag in Empuriabrava

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Da soll noch mal einer sagen, die (deutschsprachigen) Bürger der Bucht von Roses wären Karnevalsmuffel. Letzten Samstag luden die Bäcker Markus und Stefan in das „Café Frischebäcker“ in Empuriabrava im Alberes-Center ein und siehe da, das Lokal war fast pünktlich zu Fetenbeginn um 17.00 Uhr sehr gut gefüllt. Im Laufe der Zeit wurden dann die Sitzplätze knapp, aber zur Sportschauzeit und Bundesliga wurde es dann etwas übersichtlicher.

Trotzdem war den ganzen Abend ein ständiges Kommen und Gehen zu verzeichnen und mit den Stunden (und mit möglicherweise mehr Alkohol im Körper) steigerte sich die Stimmung bis zu kollektiven Tanzeinlagen, Polonäse und kaum zu identifizierbaren Gesangseinlagen. Geschenkt, denn die Gäste hatten ihren Spass und die letzten Feierwütigen hielten es bis kurz vor Mitternacht aus.

Zu den Hauptgetränken entwickelten sich mit der Zeit Sekt und Schampus und das Lager des „Frischebäckers“ wurde kurzerhand niedergemacht, sodass noch Nachschub geholt werden musste. Aber wer musste wie immer diese „Fuselorgie“ zahlen? Natürlich die armen Herren der Schöpfung, die kurzerhand vom närrischen Weibervolk unter Androhung von Gewalt und „Bützchen“ dazu verdonnert wurden, doch gefälligst die nächste Pulle zu bestellen und natürlich auch zu zahlen. Aber zumindest bekam man damit den wildgewordenen Haufen der geschminkten Karnevalsfraktion kurzfristig ruhig – war fast wie an Altweiberfastnacht.

Damit auch noch ein paar Bier respektive Sekt in die geschundenen Körper reinpasste, gab es wie versprochen die „besten Bratwürste der Welt“, frisch geliefert von Ralf und Thomas aus Ostwestfalen und diese fanden am eigens draussen aufgestellten Grill reissenden Absatz – und die Dinger sind aber auch so was von lecker. Restbestände kann man in der Bäckerei von Markus in Roses und beim Frischebäcker aus dem Kühlschrank erwerben.

Insgesamt eine sehr gelungene Feier, bei der sich die meisten amüsierten und am Ende des Abends konnten dann aufgrund der Musik auch fast alle das „Platt“ aus Köln, Düsseldorf, Aachen oder Mönchengladbach perfekt verstehen und sprechen – zumindest bis zum nächsten Tag.

Donnerstag 15. Februar 2018 15.02.18 21:44

          

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