EMPURIABRAVA, 20.11.2017 - 19:44 Uhr

Empuriabrava: Oktoberfest im Festzelt zählte rund 3.000 Besucher

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Wo kamen nur all die Leute her? Und das im – geschäftlich gesehen -  schwachen Winter, obwohl eigentlich noch Herbst ist – aber hier gehen die Uhren und auch die Jahreszeiten halt anders. Die vier Tage „Oktoberfest“ waren ein sensationeller Erfolg und es besuchten rund 3.000 Feiersüchtige die Riesenpartys – und das bei der allerersten Austragung des Events. Cheforganisator, Finanzier und eigentlicher Ausrichter (neben einigen mitarbeitenden Partnern und Organisationen) Juan Carlos Lopez Alvarez – im normalen Leben Chef der Disco-Bar Saloon in Empuriabrava – zeigte sich selber mehr als überrascht ob des Erfolges und wie fast alle hatte er nicht mit solch einem Andrang gerechnet. Bester Tag war der Samstag, wo insgesamt etwa 1.000 Leute ein- und ausgingen. Das Oktoberfest war perfekt organisiert (mit einigen kleinen Schwächen wie beim zu oft kalt ausgelieferten Essen ohne süssen Senf, die Band am Samstag war gruselig und wurde schon nach einer halben Stunde nach Hause geschickt und ab Samstag gab es kein alkoholfreies Bier mehr) und fast alles lief reibungslos über die Bühne – ist ja auch eine Erfahrungssache.
Die Platzreservierung klappe bestens, die allesamt süssen Kellnerinnen mit Ausschnitten bis zum Knie nahmen recht flink die Bestellungen auf, kassierten die Tickets und brachten das Gewünschte schnell an den Tisch. Natürlich zeigte der Bierkonsum nach einer gewissen Zeit Wirkung, aber alles blieb friedlich und fröhlich. Die Security der Firma „SIP-Alarmanlagen“ hatte immer alles unter Kontrolle und war perfekt von Chef Carol eingewiesen. Überhaupt: es war erstaunlich viel Personal anwesend und vom Verkauf der Verzehr-Tickets bis zum Erhalt der gewünschten Speisen und Getränke gab es kaum Staus.
Für Unterhaltung sorgten insgesamt an den vier Tagen drei Live-Bands: eine mit Humpapumpa-Bierzeltmusik, eine über die wir den Mantel des Schweigens legen und dann zum Abschluss am Sonntag die „D Gremlins“, die für ordentlich Stimmung am letzten der bierseligen Tage sorgten.  In den Pausen der Bands gab es Musik vom Band, die die Stimmung dann teilweise wieder richtig anhoben und der DJ aus Barcelona legte sogar Helene Fischer (grusel) und die Höhner mit Viva Colonia (toll) auf – es wurde mitgesungen, geschunkelt und geschäkert – schön wars.
Als Zusammenfassung können wir – natürlich etwas subjektiv, weil es uns von ARENA ganz vorzüglich gefallen hat – nur noch einmal betonen, das sich das Risiko einer solchen Grossveranstaltung zu dieser Jahreszeit voll ausgezahlt hat, zumindest was Besucherandrang und Stimmung betraf – das Finanzielle kennen wir nicht und geht uns auch nichts an.
Eines noch: an allen vier Tagen wurde die momentane politische Lage fast gänzlich ausgeblendet und kaum darüber gesprochen. Gut so, denn Politik und Religion haben auf solchen Festen nichts zu suchen.


Dienstag 31. Oktober 2017 31.10.17 16:47

          

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