EMPURIABRAVA, 20.11.2017 - 19:59 Uhr

Schafe sollen Cap de Creus sauber halten und vor Bränden schützen

VILAJUÏGA / KATALONIEN / SPANIEN: Das Rathaus von Vilajuïga hat vor zwei Jahren ein Pilotprojekt gestartet, um das Naturschutzgebiet Cap de Creus von Unterholz und Unkraut zu befreien und gleichzeitig damit die Gefahr eines Flächenbrandes zu verringern. Man hatte eine zehnköpfige Schafherde am Weg in der Nähe von Comes Tortes  freigelassen und die Tiere sollten sich durch das Gelände futtern. Der damalige Bürgermeister von Vilajuïga, Pere Trias, erläuterte bei der Präsentation des Projekts, dass die Idee ist, im gesamten Park Schafe und Ziegen in (fast) freier Wildbahn „ihre Arbeit machen zu lassen“ und so, wie in früheren Zeiten, die Gefahr von Waldbrän- den zu minimieren.
Die Schafherde bekam allerdings doch ein wenig Hilfe: Mitarbeiter des Naturschutzgebiets hatten unzugängliche Teile von Gestrüpp befreit und  so können die Tiere nun in alle zur Verfügung stehenden Bereiche gelangen.  Damit sich die Schafe nicht verselbstständigen – normalerweise ist dafür ein Hirtenhund verantwortlich -  wurde ein Teilgebiet mit einem mobilen Zaun umschlossen, der bei Bedarf schnell verlegt werden kann.
Das Projekt kostete 6.300 Euro und ist im Vergleich zu sonstigen Maßnahmen sehr preiswert – und war darüberhinaus recht erfolgreich.

Dienstag 17. Oktober 2017 17.10.17 09:01

          

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