EMPURIABRAVA, 20.11.2017 - 19:58 Uhr

Sandbestand an den Stränden der Badia de Roses stark gefährdet

BADIE DE ROSES / KATALONIEN / SPANIEN: Was schon vor einigen Wochen von einer Forschergruppe aus Barcelona festgestellt wurde (ARENA berichtete), bestätigte nun das Studienzentrum aus Blanes (Centre d’estudis Avançats de Blanes): die Strände an den Küsten der Provinz Girona verlieren massiv Sand.  Teilweise werden die Strände wie beispielsweise in der Bucht von Roses pro Jahr  um einen bis eineinhalb Meter schmaler. Grund ist, dass das Gelände durch Erosion und Wetter mehr verliert, als durch natürlichen Sedimentnachschub beispielsweise durch Flüsse nachkommt. Dies wird sich auch nach Meinung des Studienzentrums nicht ändern, weil die Flüsse alleine durch die Stauseen zu sehr geregelt werden und der natürliche Wasserfluss eingeschränkt wird. Neben der Badia de Roses ist auch der Strand von Pals einer der am meisten gefährdeten in der Provinz Girona. Die einzige Möglichkeit, den Sandabfluss zu kompensieren, ist das Nachschütten und Auffüllen, so wie es in Roses schon seit einiger Zeit gemacht wird. Um den Strandbestand zu halten, sind enorme Summen nötig und es ist fraglich, ob die einzelnen Rathäuser in der Lage sind, dies zu zahlen.

Dienstag 17. Oktober 2017 17.10.17 09:13

          

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