EMPURIABRAVA, 20.11.2017 - 20:02 Uhr

Streit um Grenz – und Gemeindegebiete in der Provinz Girona

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN  / SPANIEN: Wie die hiesige Presse berichtete, stehen fünfzehn Gemeinden in Katalonien in Rechtsstreitigkeiten wegen Grenzgebieten und deren Zugehörigkeit.  Es handelt sich um die Orte Celrà, Ribes, Queralbs St. Gregori, Bescanó, Foixà. Salt, Banyoles, Bordils, Tossa de Mar Lloret de Mar und Ribes de Freser.
Diese Gemeinden in Girona haben jetzt offenen Streit über ihre Grenzen und die territoriale Abgrenzungen. Eine  Kommission hat die Aufgabe zu entscheiden, wo die Gemeinden nun  recht haben in ihren Forderungen. Acht Fälle sind inzwischen anhängig vor Gericht.  Das Highlight ist der Konflikt zwischen Ribes und Queralbs wo behauptete wird, dass dort stehende Kraftwerk  ein Teil ihrer Stadt sei. Celrà will das Schloss von San Miguel. Andere Konflikte beeinträchtigen Tossa und Lloret und Foixà, Bescanó und St. Gregori, Bescanó und Salt, Sant Julia und Bordils und Regencós und Torrent. Diese Konflikte  sind aufgetreten, weil die Regierung im Moment die  neuen Landkarten  von Kataloni- en  vorbereitet und dort auch die richtigen Grenzen eintragen lässt.
In den letzten Jahren hat die Generalitat die Entwicklung der städtischen Karte von Katalonien (Mapacat) gefördert, und  die Linien  der Grenzen und  Gemeinden Landes eingetragen. Dieser Prozess, der eine Karte in digitaler Form und 1:5.000 Maßstab hergestellt, ist nun unrichtig, so reklamierten die jeweiligen Gemeinden diese Grenzverläufe.  Das Geographischen Institut von Spanien hatte diese Grenzen vor fast einem Jahrhundert eingetragen und inzwischen seien sie ja nicht mehr aktuell und man müsse entsprechend neue Eintragungen herstellen, heißt es in dem Versammlungen der protestierenden Gemeinden.   "Wir können uns nicht leisten, keine interne Grenzen des Landes zu haben", fügt der Generaldirektor der lokalen Verwaltung Carles Bassaganya hinzu. “Wir haben eine undankbare Aufgabe vor uns. Das Problem liege auch in der strukturellen Wirklichkeit. Es steht uns eine sehr undankbare Aufgabe bevor stöhnt auch die Kommission.”

Samstag 14. Oktober 2017 14.10.17 10:13

          

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