EMPURIABRAVA, 21.11.2017 - 16:41 Uhr

Katalonien: Autos von Prostituierten-Kunden sollen stillgelegt werden

KATALONIEN / SPANIEN: Das katalanische Innenministerium studiert derzeit nach weiteren Möglichkeiten, die Prostitution auf Kataloniens Strassen einzudämmen. Zwar geht man seit einiger Zeit hin und verhängt heftige Geldstrafen an die Kunden der leichten Damen, aber offensichtlich reicht dies noch nicht aus. Zwar hat man laut Innenministerium in den letzten Monaten einen Rückgang der „Tätigkeiten“ der jungen Damen um etwa 50% feststellen können, aber dies reicht bei der Masse an Angeboten in der Region noch lange nicht aus.

Man meint, das die verhängten Geldstrafen vor allem die ausländischen Kunden – und hier in erster Linie Franzosen - nicht weiter stören würden. Nach dem Motto „Ich fahr dann mal über die Grenze und dann sollen die mal schauen, wie sie an ihr Geld kommen“ nimmt man die Strafen lächelnd hin und bezahlt einfach nicht. Nun soll durch eine Gesetzesänderung die Möglichkeit bestehen, die Autos der Freier temporär stillzulegen und man geht davon aus, das diese erzieherische Massnahme zum einen hilft, das die Strafen schneller gezahlt werden und zum anderen werden die Kunden der leichten Mädchen dann noch vorsichtiger sein, sich mit einer Strassen - Prostituierten einzulassen und – wenn es denn tatsächlich allzu sehr drückt – lieber ein Bordell aufsuchen.

Katalonien will die Strassen-Prostuitution mit allen Mittel zumindest eindämmen und da ist jedes Mittel – sogar Gesetzesänderungen – recht. Man möchte unbedingt den schlimmen Ruf als „Der grösste Puff von Frankreich“ loswerden.



Montag 09. Oktober 2017 09.10.17 18:40

          

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