EMPURIABRAVA, 18.12.2017 - 13:53 Uhr

Schlechte Zeiten für Pilzsammler im Alt Empordà und Katalonien

ALT EMPORDÀ / KATALONIEN / SPANIEN: Die Pilzsaison könnte in diesem Jahr im Alt Empordà genau wie im restlichen Katalonien recht dürftig ausfallen. Die Hitze, die Trockenheit und der der fehlende Regen lassen die leckeren Waldgenossen einfach nicht wachsen und Experten sagen voraus, dass anstatt der normalerweise durchschnittlichen 50 Kilo pro Hektar in diesem Herbst nur 20 bis maximal 40 Kilo geerntet werden können.
Die Wälder in den höher gelegenen Regionen sind knochentrocken und auch in den Tiefebenen wollen die Pilze einfach nicht spriessen.  Im letzten Jahr sah es lange ähnlich aus, aber dann kam der grosse Regen und die Pilze wucherten auf einmal, das es eine wahre Freude war. Stellenweise konnten die Sammler pro Hektar 80 Kilo ernten und noch besser war, dass die Saison ungewöhnlich lange bis Mitte Dezember andauerte.
Sollte es in diesem Jahr nicht mehr genügend regnen, wird das Pilzessen ein teures Vergnügen. Wie bei allen knappen Produkten steigt der Preis mit der Nachfrage und wenn die Anbieter nicht genügend heimische Ware anbieten können, muss man auf teuer ausländische Importware zurückgreifen.
Aber noch bleibt Hoffnung, aber mit jedem Tag ohne Regen wird eine erfolgreiche Pilzsaison immer unwahrscheinlicher.


Freitag 22. September 2017 22.09.17 19:36

          

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