EMPURIABRAVA, 18.12.2017 - 13:43 Uhr

Änderungen der Gepäckbestimmungen bei Ryanair

GIRONA  / KATALONIEN / SPANIEN: Wenn  jemand mit dem Flieger an die Costa Brava kommt (oder auch wieder wegfliegt) geschieht das in der Regel mit dem irischen Billigflieger Ryanair. Nun aber ändert sich ab dem 1. November bei den Gepäckbestimmungen einiges und das dürfte so manchem Fluggast sauer aufstossen. War es bislang so, dass man zwei Gepäckstücke (ein grosses wie z.B. einen Trolly) und ein kleines (Handtasche, kleine Tüte etc.) mit in den Passagierraum nehmen durfte, ist dies ab dem 1.11. verboten. Ryanair erlaubt „normalen“ Passagieren lediglich ein Teil und dies darf auch nicht grösser sein als 35 x 20 x 20 Zentimeter. Führt man Gepäck mit, das nicht diesen Massen entspricht, wird es im Frachtraum gelagert. Am Gate wird es von Mitarbeitern von Ryanair oder dem Flughafen übernommen und wird dann kostenlos befördert. Der Haken: nach der Landung muss man sehen, wo einem seine Tasche oder anderes wieder ausgehändigt wird.
Es gibt jedoch Ausnahmen. Priority-Gäste (Plus, Flexi Plus und Family Plus) können weiterhin zwei Stücke mit in die Kabine nehmen, müssen aber bei der Buchung fünf Euro mehr bezahlen oder aber am Gate sechs Euro nachzahlen.
Ryanair begründet diese Massnahme damit, dass der Platz in der Kabine grundsätzlich nicht ausreicht, um alle Gepäckstücke unterzubringen. Schon jetzt werden einzelne grössere Stücke „herausgepickt“ und im Frachtraum befördert. Der Platzmangel liegt aber auch daran, dass die Flieger des irischen Anbieters im Schnitt zu 97% belegt sind und aus diesem Grund automatisch der Platz in den Stauräumen für Gepäck knapp wird. 
Es gibt aber auch eine positive Nachricht. Normales Aufgabegepäck darf ab sofort bis zu 20 Kilo wiegen (statt wie bisher 15) und für den Transport wurde der Preis von 35 auf 25 Euro gesenkt – aber auch dies gilt dann ab dem 1. November.

Donnerstag 07. September 2017 07.09.17 13:47

          

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